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Chronik


Aus dem Ruhpoldinger Heimatbuch 2016

Unser langjähriger 1. Vorsitzender, Alois Auer, hat die Geschichte des SCR im Heimatbuch der Gemeinde Ruhpolding in einem Text zusammengefasst, den wir hier gerne wiedergeben. Ein herzliches Dankeschön an Alois für diese sehr umfangreiche Recherchearbeit. Zum Text geht es hier….

Aus dem Archiv des SCR

Club-Abzeichen

logo-scr

Für den jungen Verein schaffte der Fotomeister Hans Gerl ein Club-Abzeichen mit den Ruhpoldinger Bergen und zwei silbernen Skiern, das mit großem Stolz getragen wurde. Noch heute ziert dieses Logo alle Schriftstücke, Aufkleber, Aufnäher, Plakate, die SCR-Internetseite und sonstige Publikationen. Der bereits 1912 gegründete SC Traunstein veranstaltete im Ruhpoldinger Gebiet so manchen Wettkampf und die Zusammenarbeit mit dem jungen Ruhpoldinger Club war gut. In diesen Zeitraum fallen auch die Gründungen so bekannter bayerischer Ski-Clubs wie SC Hochvogel-München, SC Partenkirchen und WSV Reit im Winkl. Schon 1922 wurden die „Chiemgau-Wettkämpfe“ in Ruhpolding ausgetragen. Das Springen fand, mangels einer richtigen Schanze, auf einem Hügel statt, dem sogenannten „Maurerhals“. Lange Jahre war dort das Ziel des Abfahrtslaufes bei der Deutschen Meisterschaft.

Weite Sprünge bis 18 m

Den weitesten Sprung erzielte Skipionier Wittmann aus Trostberg mit 18 Metern – damals bestimmt eine kleine Sensation für den Ort. War doch erst kurz zuvor in der Gegend der Bründling-Alm am Hochfelln beim ersten Springen der Rekord 5 Meter. Auch Trockenskikurse wurden damals schon beim Gillitzer abgehalten. Sogar echte Skirennen, halb Langlauf und halb Abfahrtslauf gab es. Die Rennstrecke führte von der Bründling-Alm zur Strohnalm.

Hias Holler Vorstand

In diesem Jahr verstärkten Flori und Karl Forstmaier, Hans Bichler, Max Proff, Toni Plenk, Josef Tilger und Sepp Zeller als neue Mitglieder den Club; eine neue Vorstandschaft wird gewählt. Ihr Vorsitzender hieß Hias Holler. Der Gründer Hans Reuther zieht aus Berufsgründen nach München.

10 Jahre SCR

15 Jahre SCR

20 Jahre SCR

30 Jahre SCR

Adlerschanze in Maiergschwendt

Viele fleißige Aktive begannen, auf Vorschlag des neugewählten Sportwarts Toni Plenk mit dem Schanzenbau gegenüber dem Adlerhügel bei Maiergschwendt, die dann auch „Adlerschanze“ getauft wurde. Zuerst sprangen die damaligen Asse Hans Bichler, Karl Forstmaier, Sepp Zeller in Knickerbockern, Wickelgamaschen und Motorradmützen so um die 20 Meter. Später, nach mehreren Umbauten, konnten über 50 Meter erreicht werden. 1958 verbesserte die Gemeinde Ruhpolding die Adlerschanze mit einem Stahlanlaufturm. Der Rekord, gemeinsam gehalten von Xaver Diener und Helmut Wegscheider, wurde auf 61 m geschraubt.

Toni Plenk, Hauptorganisator und Initiator

Oft wechselte damals die Vorstandschaft. Nach Hias Holler kam Josef Bürstlinger und dann das einheimische Gründungsmitglied Georg Schönbuchner, seines Zeichens Schuhmachermeister, das auf mehrere Jahre die Führung inne hatte. Bereits 1923 übernahm Zimmermeister Anton (Toni) Plenk, erst zwanzigjährig, den wichtigen Posten des Sportwarts und blieb es, mit wenigen Jahren Unterbrechung, über 40 Jahre. Toni Plenk wurde dann Ehrensportwart des Clubs. Er war Hauptorganisator vieler kleiner, aber auch großer Skiwettkämpfe. Hier seien genannt: Die Deutschen Kriegs-Skimeisterschaften 1940, die Deutschen Skimeisterschaften nordisch und alpin 1963 und die Deutschen Alpinen Skimeisterschaften 1972, die er gemeinsam mit den jeweiligen Vorständen Theo Merkel, Herbert Ohl und Franz Schneider überzeugend organisierte.

1924 stoßen Georg Kehr und Ludwig Zeller zum Verein. Hans Reuther wird Ehrenmitglied. 1925: Chiemgau-Staffelmeisterschaften im Tal der Traun – und der SCR hat
Schneesorgen! Erstmals beteiligt sich eine Ruhpoldinger Staffel und erreicht den 5. Platz mit den Läufern Sepp Zeller, Hans Bichler, Karl Forstmaier und Toni Plenk.
Die große Adlerschanze wird „eingesprungen“. Bichler erreichte 26 m, Plenk 22 m, Forstmaier 18 m und Proff 16 m. Weihnachten 1925 wird auf der Adlerschanze der
erste offizielle Sprunglauf durchgeführt. Sieger: Wittmann, Berchtesgaden mit den weitesten Sätzen von 27,5 und 28 Metern. Bester SCR-Springer, das 20-jährige
neue Mitglied Josef Zeller, Maiergschwendt mit 23 und 24 Metern. Sein Bruder Toni Zeller wird Bayerischer Jugendmeister im Langlauf.
Aus dem Protokoll der Ausschusssitzung vom 1. Nov. 1926:

Herr B.S. als oppositioneller Geist bekannt, macht fortgesetzt unsachliche, ärgerliche Einwürfe und erhält deshalb eine Rüge. Er sah dabei seine Freiheit in Wort und Schrift beeinträchtigt und erklärte unter Anwendung einiger gut eingelernter Sätze seinen Austritt.

Ludwig Zeller Vorstand

Der langjährige Förderer des Vereins, Kaufmann Ludwig Zeller wird in der Generalversammlung vom 21. November 1926 zum ersten Vorsitzenden gewählt. Im darauffolgenden Winter finden in Ruhpolding die 5. Chiemgau-Skiwettkämpfe statt. Toni Plenk, Sepp Zeller, Josef Zeller, Mathilde Plenk und die Jugendlichen Georg („Irgei“) Haßlberger und Toni Zeller erreichen vordere Plätze. Bei den Allgäuer Meisterschaften schafft Toni Plenk als erster Ruhpoldinger den Aufstieg in die Klasse I im Langlauf. Bei den Bayerischen Meisterschaften am 11. und 12. Februar 1928 in Traunstein wurde Josef Zeller hinter dem Norweger Blomset Bayerischer Vizemeister in der
Nordischen Kombination. Bei den Jungmannen finden wir Toni Zeller, Irgei Haßlberger und Sepp Plenk auf den vorderen Plätzen.
§ 3 aus der ersten Satzung des SCR
Der S.C.R. besteht aus Vollmitgliedern und einer Jugendgruppe. Die Mitglieder erlangen mit ihrer Aufnahme in den S.C.R. die Angehörigkeit zum B.S.V. und D.S.V.

Geplante neue Sprungschanze am Rauschberg

Der SCR wurde in diesem Jahr auch wieder vom „Schanzenfimmel“ gepackt. Man ollte gegenüber dem Rauschberg eine weitere Schanze mit 80 m Weite bauen. Ein robespringen am 18. Februar 1929 (Hans Bichler „Saliter-Hans“ erreichte 42 Meter) uf dieser „Rauschberg-Schanze“, für die bereits eine Summe von 1.200,00 DM ausgegeben war, konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Anlage den gestellten Erwartungen nicht entsprach.

Skikurse für die ersten Feriengäste

Den ganzen Winter 1929 hielten die DSV-Lehrwarte Toni Plenk und Max Proff für die Leipziger Reisegesellschaft, die damals die meisten Feriengäste nach Ruhpolding brachte, unentgeltlich Skikurse. Bei den Österreichischen Meisterschaften in Zell am See belegte Plenk im 18 km Langlauf den 7. Platz als bester Deutscher, ein Jahr später bei der gleichen Meisterschaft in Saalfelden den 6. Rang. 1930 stieg auch Josef Zeller im Langlauf und in der Kombination in Klasse I auf.

§ 4 aus der ersten Satzung des SCR
Gesuche um Aufnahme in den S.C.R. haben schriftlich oder mündlich zu erfolgen und erfordern die Unterstützung durch mindestens ein Mitglied. Über die Aufnahme entscheidet der Ausschuss. Die Aufnahme setzt wirkliches und ernstes Interesse für den Schneeschuhlauf voraus.

Theo Merkel Vorstand

Die Wirtschafts- und „Schanzenkrise“ dauerte bis 1931 und der Ski-Club stand vor der Entscheidung Auflösung oder Weiterbestand? Kaufmann Ludwig Zeller würde als Ehrenvorsitzender bleiben, wenn sich ein Junger fände, der den Vorsitz übernimmt.Der junge Mann fand sich. Der 27-jährige Revierförster Theo Merkel, bisher Propagandawart, wurde an die Spitze des Clubs gewählt. Zur Charakterisierung der Jahre 1932 und 1933 möge das Versprechen des Sportwarts Toni Plenk in der Jahreshauptversammlung vom 17.12.1932 dienen:

„… der Ehrgeiz und das Bestreben der Ruhpoldinger Skisportler, auch im großen Verband des Gaues, Landes und sogar des Reiches Großes zu leisten …“

Schöne Erfolge von Toni Zeller u. Hans Speckbacher

 Toni Plenk, Hans Speckbacher, Toni Zeller, Sepp Zeller

1934 war es so weit: Bei den Innkreis-Wettkämpfen in Oberaudorf siegte Toni Zeller vor Adam Speckbacher. Peter Zeller wurde 3. im Sprunglauf. Bei der „Bayerischen“ in Traunstein siegte Toni Zeller in Klasse II mit Tagesbestzeit und rückte in die Klasse I auf. Seinen ersten Deutschen Meistertitel holte er sich in Berchtesgaden mit der Bayern-Staffel. Toni Plenk gewann dort in Altersklasse I. Im gleichen Jahr fuhr Toni Zeller auf Einladung des DSV nach Lahti, Finnland. Dort wurde er bester Mitteleuropäer im Langlauf. 1935 taucht der Name Hans Speckbacher erstmals in den Annalen des Clubs auf, als er vor seinem Bruder Adam beim Slalom in Ruhpolding am 17.02.1935 in beiden Durchgängen Tagesbestzeit fuhr. Bald entdeckte er aber auch sein Talent für den Langlauf. Bei der „Bayerischen“ in Oberammergau wurde er Jungmannen- Vizemeister. Die erneut verbesserte Adlerschanze wurde mit einem Eröffnungsspringen vorgestellt. Toni Zeller, WM-Teilnehmer in der Tatra, startete in Oslo am Holmenkollen.
1936 wird eines der erfolgreichsten Jahre der damaligen Clubgeschichte! Toni Zeller, Langlaufmeister des Chiemgaus (vor Hans Speckbacher) erringt als erstes Club-Mitglied den Titel eines Deutschen Langlaufmeistes über 18 km. Ein Rückblick auf dieses denkwürdige Rennen in Oberstdorf: Zeller überholt den großen Favoriten Willi Bogner, der 5 Minuten vor ihm gestartet war. Bogner will aufgeben. Zeller rät ihm ab. Bogner zieht weiter und wird damit Vizemeister.

Drei SCR-ler als Olympia-Teilnehmer

Toni Zeller

Georg von Kaufmann, Hans Speckbacher und Toni Zeller nehmen an den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen teil. Der sichere Aspirant Adam Speckbacher muß wegen Beinbruchs leider verzichten. Die Sensation von Altenberg gibt es 1937. Der Ski-Club Ruhpolding gewinnt die erstmals ausgetragene Deutsche Meisterschaft für Vereinsstaffeln über 4 x 10 km mit den Langläufern Adam und Hans Speckbacher, Sepp Schreiner und Toni Zeller. Ein wertvoller Bernsteinteller des Reichskanzlers ist die Auszeichnung. Vierter Deutscher Meistertitel für Zeller in der Bayern-Staffel.
1938 veranstaltete der Ski-Club am Unternberg die Deutschen Alpinen Studenten-Meisterschaften. 1939 dann die Alpinen Bayerischen Jugendmeisterschaften und im gleichen Jahr die Bayerische Meisterschaft im 50 km Dauerlauf, wo der junge Ruhpoldinger Georg Haßlberger 2. wurde, ebenso wie Toni Plenk in der Altersklasse.

Speckbacher in der Weltmeister-Staffel

Das junge Ruhpoldinger Talent Hans Speckbacher wurde in Zakopane mit der Reichenhaller Wehrmachtsstaffel Weltmeister.

Große Tage des weißen Sports brachte der erste Winter im 2. Weltkrieg. Die 1. Deutsche Kriegsskimeisterschft in den Nordischen Wettbewerben brachte dem SCR unter Theo Merkel, Toni Plenk und Peter Held viel Arbeit aber auch allseitiges Lob für eine mustergültige Organisation. Weltmeister Gustl Berauer gewann den 18 km Langlauf überlegen und genauso die Nordische Kombination. Beim Spezialspringen führte er bis zum letzten Durchgang, traute sich dann zuviel zu und musste den Sieg dem Berchtesgadener Wein überlassen.

 

In der Nachkriegszeit Teilnahme an Wettkämpfen nach dem Motto: „Ja mir san mit´m Radl do!“

Der große Krieg beendete auch die Clubarbeit, viele Aktive und Helfer kamen nicht wieder. Weltmeister Hans Speckbacher fiel 1941 vor Kreta. Sepp Weiß, der talentierte Nachwuchs-Alpine musste es miterleben. Nach den unglückseligen Kriegsjahren wurde der Ski-Club von den Besatzungsmächten aufgelöst. Doch fanden sich bereits im Jahr 1945 wieder Skifreunde zusammen, wenngleich viele noch keine Clubarbeit leisten durften. So wurde der Schreibwarengeschäftsinhaber Franz Krieger zur „Vorstandschaft“ gewählt; aus dem SCR wurde so für ein Jahr ein „Krieger-Verein“.

Peter Held Vorstand

1946 löste der Cafetier Peter Held Franz Krieger als Vorstand ab. In seinem Privathaus, auf der Veranda, trafen sich die SCR-ler und jeder musste zu den Clubabenden ein Scheit Holz oder ein Brikett mitbringen. Und es ging wieder aufwärts.
Viele kleine und große Rennen wurden beschickt, wenn auch unter allen möglichen Schwierigkeiten (man denke nur an die schlechten Zugverbindungen, an die Fahrten
mit Holzgaser-Lkw, sogar mit dem Radl wurde zu Wettkämpfen gefahren). Sepp Weiß war zu dieser Zeit der führende „Abfahrer“. Es war im Winter 1948, als er den Aufstieg in die Klasse I der Alpinen Kombination schaffte.

Theo Merkel erneut Vorstand

Am 16.11.1948 wurde Theo Merkel wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt. Zur Schriftführerin wählt man Erika Schreml, spätere Frau Weiß, die ihre Arbeit ebenso gewissenhaft und mustergültig macht, wie ihre Nachfolgerinnen Erika Baumeister und Christa Gstatter.

Gründung der ersten Ruhpoldinger Skischule

Am 2.12.1948 wird mit Unterstützung des SCR die erste Ruhpoldinger Skischule gegründet. Gründungsmitglieder waren Helmut Schiller, Sepp Zeller, Sepp Weiß. 1949 schafft Lorenz Stöger den Aufstieg in die Klasse I im Langlauf und wird Dritter bei der Bayerischen Meisterschaft. Julius Gastaldo erringt den Titel eines Deutschen Vizemeisters im Skispringen bei den Wettkämpfen in Isny hinter Toni Brutscher, Oberstdorf, dessen Vater Sepp Brutscher in den Zwanziger Jahren einmal Ruhpoldings Springern und Läufern die Technik dieser Sportarten lehrte.

Die Jugendlichen Theo Merkel, Sohn des 1. Vorstandes, (Bayer. Meister über 5 km), Anton und Eberhard Plenk (Söhne des Sportwarts Toni Plenk), je Dritter über 5 bzw. 8 km, machen erstmals auf sich aufmerksam. Die Unternberg-Rennstrecke wird ausgebaut. Vom SCR wird eine Flugschanze geplant, doch Oberstdorf erhält den Zuschlag.

Schlechte Nachrichten: „Kampfrichterturm der Adlerschanze gepfändet!“

Viele Wettkämpfe gab es in den Fünfziger Jahren im Ruhpoldinger Tal. 1950 wurden die Chiemgau-Meisterschaften und die Winterspiele der Bayerischen Skijungend alpin und nordisch durchgeführt. In Maiergschwendt wurde zum Jahresende das 30-jährige Gründungsfest gefeiert, dabei auch der Aufstieg der Skispringer Simon Mittermaier und Sepp Mayer in die Klasse I.

Deutsche Jugendmeisterschaften mit Ruhpoldinger Siegern

1951 fanden in Ruhpolding die 1. Deutschen Jugendskimeisterschaften, alpin und nordisch statt. Die verantwortlichen Männer des Clubs wurden für die aufopfernde Arbeit von der eigenen Jugend belohnt: Eberhard Plenk (in Jugend I), Theo Merkel (in Jugend II in allgemeiner Tagesbestzeit) und Anton Plenk jun. (bei den Jungmannen) wurden Deutsche Langlauf-Jugendmeister 1951. Gastaldo verließ im Januar 1951 den Club, um nach Aschaffenburg zu ziehen. Er war einer der erfolgreichsten SCR-Springer und seine Kämpfe mit Franz Eder, Xaver Diener oder Simon Mittermaier sind heute noch in bester Erinnerung. Im gleichen Jahr geriet der Club in finanzielle Schwierigkeiten. Die Presse berichtete damals in großer Aufmachung: „Kampfrichterturm der Ruhpoldinger Adlerschanze gepfändet“.

Erfolgversprechender Nachwuchs alpin und nordisch

1952 setzten jugendliche alpine Rennläufer wie Albert Eckart, Alfred Fuschlberger, Georg Huber und Hansjörg Thurmayr die erfolgreiche Tradition der bekannten LäuferFlori Lechenauer, Anni Staller, Ernst und Engelbert Weiß, Kurt Thurmayr, Georg Eisenberger, Georg Zach, Sepp Buchauer, u.a. fort. Bei den Nordischen überragte der Nachwuchs im Langlauf mit Herbert Steinbeißer und Leni Beilhack. Gerade in Herbert Steinbeißer wuchs der wohl erfolgreichste Ruhpoldinger Langläufer heran. An Vorbildern war das Ruhpoldinger Tal ja reich:
Außer den schon erwähnten Langläufern waren es Franz Geierstanger, Benno Schweiger, Hias Mayer, Hans Stuffer …
1953 erringt Sepp Mayer in der Nordischen Kombination seinen größten Erfolg. Bei der Deutschen Meisterschaft – damals noch mit den Kombinierern aus der DDR – erreicht er den 5. Platz. Eberhard Plenk wird Deutscher Jugendmeister in der gleichen Wettkampfart. Bayerische Jugendmeisterin im Langlauf wurde Leni Beilhack, die es auch ein Jahr später nochmals schafft.

 

Bau der Fischerbergschanze und Inbetriebnahme der Rauschbergbahn

Im Herbst 1953 baute der Club in vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit die Jugendschanze am Fischerberg. Am 20.12.1953 nahm die Ruhpoldinger Rauschbergbahn ihren Betrieb auf. Das erweckte im Club die Hoffnung, nun auch bei den Alpinen größere Erfolge zu erzielen, da sich durch die Bahn die Trainingsmöglichkeiten erheblich verbesserten. Von der Rauschbergbahn-Gesellschaft – und das sollte in dieser Chronik besonders erwähnt werden – wurde dem Ski-Club immer größtmögliche Unterstützung geboten.
Gleiches gilt für die später erbauten Skilifte am Unternberg und auf der Steinbergalm. Im Januar 1954 veranstaltete der SCR wieder Chiemgau-Meisterschaften im Langlauf und einen erneuten Höhepunkt die Deutschen Meisterschaften im 50 km Dauerlauf. Bei dieser „Sonnenschlacht von Ruhpolding“, wie manche Zeitungen zu berichten wussten, gab es einen überlegenen Sieg von Hermann Möchel. Den „Hinterstoißer-Gedächtnislauf“ auf der Reiteralpe gewann damals die Mannschaft mit Theo Merkel, Anderl Wallner und Anton Plenk. Bei der Jugend siegten Herbert Steinbeißer, Alfred Fuschlberger und Eberhard Plenk. Der Club beschickte jeden „Hinterstoißer-Lauf“ nach dem Krieg und war wiederholt Erster.

… und so wurde beschlossen, zum Gedenken an unseren „Dandl Irgei“ einen besondern Gedächtnislauf durchzuführen…

Der Rauschberglauf wurde ins Leben gerufen

Am 19. März 1954 stirbt Georg Haßlberger, der „Dandl Irgei“ durch eine Lawine am Hochfelln. Seine Ski-Kameraden tragen ihn auf den Ruhpoldinger Bergfriedhof zur letzten Ruhe. Ihm zu Ehren wollen sie ab dem Winter 1955 einen Lauf auf den Rauschberg durchführen, der Bergsteigen, Langlauf und Abfahrtslauf in sich vereinigt. Den 1. Rauschberglauf gewinnt die Mannschaft des SCR mit Anton und Eberhard Plenk und Theo Merkel.

Helmut Kaidisch Deutscher Versehrtenmeister

Helmut Kaidisch begann seine Serie als mehrmaliger Deutscher Versehrtenmeister im Langlauf. Albert Eckart wurde Deutscher Jugendmeister und Sepp Nagl Chiemgau-Meister im Torlauf. Theo Merkel und Anton Plenk starteten erstmals bei einer Deutschen Meiterschaft in Neustadt (Schwarzwald). Vierter Platz bei der „Bayerischen“ in der 4 x 10 km Vereinsstaffel mit den Läufern Benno Schweiger, Eberhard und Anton Plenk und Theo Merkel. 1956 wurde der 2. Internationale Rauschberglauf ausgetragen.
Der SCR wurde Münchner Staffelmeister mit Sepp Mayer, Herbert Steinbeißer und den Brüdern Plenk. Bei der „Bayerischen“ in Oberammergau stieg Anton Plenk in die Klasse I auf. Bei der „Deutschen“ wurde Eberhard Plenk drittbester Kombinierer; Albert Eckart Deutscher Jugendmeister in Jugend I.

40 Jahre SCR

 Stolze Erfolge unserer Nordischen und Alpinen

1960 Alpine Chiemgau-Meisterschaften am Unternberg. Eberhard Plenk wird erneut Deutscher Vizemeister, diesmal hinter dem Olympiasieger Georg Thoma. Die Olympia-Qualifikation erreicht er nicht, obwohl er in Oberhof nur 1/10 Punkt hinter Böck bleibt. Er startet jedoch am Holmenkollen bei Oslo und wird 16. in der Kombination. Sepp Zeller wird mit der Gaustaffel Bayerischer Meister.

Unternberg-Rennstrecke wird ausgebaut

Im Herbst 1960 erfolgt der weitere Ausbau der Unternberg-Rennstrecke.Die Bayerischen Skimeisterschaften nordisch vom 2. bis 5. Februar sind der Höhepunkt des Jahres 1961, bei denen Sepp Zeller 3. in der Nordischen Kombination wird; Veronika von Kaufmann ebenfalls Dritte im Langlauf. Das Jahr bringt noch die Winterspiele der Chiemgau-Skijungend am Weingarten und den vorerst letzten Rauschberglauf. In der Siegermannschaft des Zollgrenzdienstes steht der Ruhpoldinger Herbert Steinbeißer. Die Alpinen Albert Eckart, Alfred Fuschlberger und Georg Huber steigen in Klasse I auf. Weitere Aktive erreichen diese Klasse: Im Langlauf Theo Merkel, Hubert Merkel, Toni, Eberhard und Jochen Plenk, Gerhard Hallweger, Herbert Steinbeißer und Sepp Zeller. Im Skispringen sind es Eberhard Plenk und Sepp Zeller.

Jugendschanze und Natureisstadion in Maiergschwendt

1961 wurde neben der großen Adlerschanze noch eine Jugendschanze errichtet und im gleichen Jahr das Natureisstadion für die dem SCR angegliederte Eisschützenabteilung.



90-Meter Sprungschanze

Den ganzen Sommer 1961 wird nach einem geeigneten Gelände zur Errichtung einer 90-m-Schanze gesucht. Eine Verhandlung jagt die andere. Jubel über einen geeigneten Hang, Enttäuschungen über unerwartete Schwierigkeiten wechseln sich ab. Die Männer um Toni Plenk und Herbert Ohl opfern so manches freie Wochenende für die Geländesuche. Immer wieder sind Besprechungen notwendig mit Heini Klopfer, dem Schanzen-Architekten aus Oberstdorf. In einzigartiger Weise setzt sich der Amtmann der Gemeinde Ruhpolding, Leonhard Schmucker, für die Entstehung der Großschanze ein. Sportwart Toni Plenk aber gebührt der uneingeschränkte Dank für seine großen Bemühungen während des Baus. So mancher Fehler wurde von ihm entdeckt und ausgebügelt.

1963 Deutsche Nordische und Alpine Meisterschaften

Im Mai 1961 erhält der Ski-Club Ruhpolding in München die Deutschen Nordischen Skimeisterschaften für das Jahr 1963 zugesprochen. Als die Alpinen Meisterschaften kein Verein übernehmen will, erklärt sich Herbert Ohl, im Namen des SCR bereit, auch diese durchzuführen.

Eröffnungsspringen auf der Zirmbergschanze. Im Dezember 1961, also mitten im Winter, wird noch mit dem Bau der Großschanze begonnen. Im Februar 1962 steht sie; eine einmalige Leistung aller Beteiligten. Sepp Zeller (Chiemgaumeister in der Nordischen Kombination 1962) macht den ersten Satz vom Bakken dieser schönen Naturschanze und landet bei 62 Metern. Helmut Wegscheider – erster Rekord mit 82 Metern – Walter Vogel und Rudi Dufke sind beim Einspringen mit dabei. Der Verein hat einmal kurzfristig über 1.000 Mitglieder. Zu Beginn des Jahres 1962 verliert der SCR mit dem Tode von Toni Zeller seinen bisher erfolgreichsten Skisportler. Hubert Merkel wird mit der Chiemgau-Staffel Bayerischer Meister. 1962 sind die Bayerischen Jugendskimeisterschaften nordisch, bei denen Georg Hipf den 1. Platz in Jugend I der Nordischen Kombination wird. Die Deutschen
Hochschulmeisterschaften, alpin und nordisch sind weitere Bewährungsproben für die große Aufgabe im Jahre 1963. Herbert Steinbeißer verpasst ebenso knapp, wie 1960 Eberhard Plenk die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Zakopane, obwohl er Chiemgaumeister im Langlauf und Deutscher Meister mit der Bayern-I-Staffel wird.

SCR-Jugendgruppe wird Sieger im BSV

1962 wird die Jugendgruppe des Clubs im alljährlichen Wettbewerb des Bayerischen Skiverbandes erstmals Sieger, nachdem sie die Jahre zuvor stets schon an 2. oder 3. Stelle zu finden ist. Seit Jahren beteiligt sich der SCR am Italienischen Paravicini-Lauf, einem Ski-Berglauf mit 2-er Mannschaften in der Nähe von Bergamo; dieses Jahr erreicht die Mannschaft Sepp Zeller und Gerhard Hallweger den 3. Platz und wird beste Deutsche Mannschaft. Der 6. März 1962 – ein großer Tag für Ruhpolding! Die „Ruhpoldinger Großschanze am Zirmberg“ wird mit einem Internationalen Eröffnungsspringen offiziell eingeweiht. Springer aus sechs Nationen, Italien, Jugoslawien, Polen, Österreich, den USA und aus der Bundesrepublik Deutschland sind mit von der Partie. Der Sieger im ersten Springen: Dino de Zordo aus Italien. Einen neuen Schanzenrekord erzielt mit 91 Metern der polnische Meister Piotr Wala aus Zakopane. Im Sommer 1962 kann die Zirmbergschanze verbessert und endgültig fertiggestellt werden.Vorbereitung zu den Deutschen Skimeisterschaften

Die Unternberg-Rennstrecke wird nach zähen Verhandlungen im Hinblick auf die kommenden Deutschen Skimeisterschaften verbessert, die Riesentorlauf-Strecke neu angelegt, die Langlaufstrecken werden ausgesucht und vermessen. Damit war alles Erdenkliche getan, um die Deutschen Meisterschaften Nordisch und alpin zum Erfolg werden zu lassen. Die Clubmeister 1962: Kombination und Springen: Sepp Zeller; Langlauf: Hubert Merkel und Veronika von Kaufmann; Georg Hipf bei der Jugend.

Deutsche Skimeisterschaften Nordisch und Alpin

Der Winter 1963 brachte den Höhepunkt der bisherigen Clubgeschichte: Die beiden Deutschen Meisterschaften. Nordisch vom 13. bis 17. Februar und Alpin von 1. bis 3. März. Die Organisationsleiter Toni Plenk und Herbert Ohl fanden die vollste Unterstützung aller Ruhpoldinger Vereine, Behörden und vieler Privatpersonen. Diese großen Tage des „weißen Sports“ machten Ruhpolding als Wintersportort bestens bekannt, sei es durch Direktübertragungen des Fernsehens, des Rundfunks oder durch unzählige Berichte in allen Zeitungen. Das Wetter war so einmalig, wie die Kritiken der Aktiven und Funktionäre. Noch dazu schnitten die Ruhpoldinger Teilnehmer sehr gut ab. Steinbeißer 1. mit der Bayern-Staffel, Zeller 3. in der Kombination und Fuschlberger unter den Ersten bei den Alpinen.

Japanische Olympiamannschaft

Neuer Schanzenrekord mit 101 m

Aus diesen Meisterschaftstagen stammt auch der lange Zeit gültige Schanzenrekord Helmut Wegscheiders von 101 Metern. Sepp Zeller fährt im gleichen Jahr auf Einladung des Deutschen Skiverbandes nach Le Brassus in der Schweiz (11. Platz) und nach Falun/Schweden (8. in der Kombination). In dieses Jahr fällt der erste Toni-Zeller-Gedächtnislauf – die Vorstandschaft hatte versprochen, zu Ehren des so früh verstorbenen Skisportlers mindestens 10 Läufe durchzuführen. Der Verkehrsverein, die Gemeinde und der Sohn des früheren Vorsitzenden Ludwig Zeller stifteten dazu die Pokale. Clubmeister 1963: Alfred Fuschlberger im Riesentorauf, Hans Kaltner bei der Jgd., Gretl Bichler bei den Mädchen.

Toni Plenk wird Ehrensportwart

In der Jahreshauptversammlung am 24. November 1963 wird Toni Plenk mit dem Titel des Ehrensportwarts geehrt. Zu Beginn des Skiwinters 1963/64 bereiten sich die Deutsche Olympiamannschaft der Skispringer und die Skispringer aus Japan am Zirmberg auf die Olympischen Spiele in Innsbruck vor; der spätere Olympiasieger 1972 Yukio Kasaya überzeugte hier schon mit Flügen bis zur 100 m-Marke.

Hubert Merkel, Theo Merkel, Karl Zellner, Herbert Steinbeißer

Deutsche Jugendskimeisterschaften alpin und nordisch

Die Deutschen Jugendskimeisterschaften 1964, alpin und nordisch an einem Wochenende, bringen dem Club eine weitere große Belastungsprobe. Doch die Organisation klappt ebenso reibungslos, wie im Jahr zuvor bei den Senioren. Diese Tage zwischen dem 21. und 23. Februar sehen einen überlegenen Franz Keller, der vor Hermann Hipf Deutscher Juniorenmeister in der Kombination wird. Auch das Springen gewinnt er. In der Jugend II erreicht Georg Hipf einen 2. Rang in der Kombination. Schade, dass die beiden „Hipfein“ nicht so konsequent weiter machten wie später Franz Keller. Beim Springen kam Ludwig Hallweger auf den 3. Platz. Bei den Alpinen siegt in der Kombination Dieter Fersch vor Max Rieger. Klaus Wagner vom SCR erreicht trotz vorletzter Startnummer einen 5. Platz in Jugend I. Hermann Embacher wird 8. Im Spezialslalom wird Wagner sogar 3. Weitere später noch sehr erfolgreiche Teilnehmer an diesen Jugendmeisterschaften waren Margarete Hafen, Burgl Färbinger und Traudl Walz, Alfred Hagn, Hansjörg Schlager, Georg Sonneberger. Am 2. März 1964 wird der erste Nachttorlauf am Unternberglift abgehalten und am 8. März das Int. Skispringen um den „Coupe Kongsberg“. Sieger N. Zandanel, Italien vor 5.000 Zuschauern.

Herbert Steinbeißer Olympiateilnehmer

Nach den Olympiateilnehmern 1936 hat Ruhpolding in Herbert Steinbeißer 1964 wieder einen Olympioniken, er startet in Innsbruck im 50 km Dauerlauf. Zur Deutschen Vereinsstaffel-Meisterschaft nach Reit im Winkl schickte der SCR 3 Mannschaften. Staffel I: Fritz Obitz, Theo und Hubert Merkel und Herbert Steinbeißer (6. Rang); Staffel II: Helmut Lippert, Hermann Hipf, Gerhard Hallweger und Georg Hipf. Staffel III: Anton Plenk, Benno Schweiger, Detlev Pollom und Peter Ganser. Den „Toni-Zeller-Lauf“ gewann Rudi Kopp aus Reit im Winkl, in der Jugendklasse lief Leonhard Kloiber Bestzeit und bei den Damen siegte Michaela Endler.

Stahlanlaufturm der Adlerschanze beschädigt

Der Winter 1964/65 brachte schon zu Anfang große Aufregung. Das Weihnachtsskispringen musste einen Tag vorher abgesagt werden, weil der Stahlanlaufturm angeknickt war. Dieser Schaden führte zum späteren Abbruch der Adlerschanze, mit der sich die Namen der Ruhpoldinger Springer verbinden wie Josef und Sepp Zeller, Peter Zeller, Julius Gastaldo, Andi Beilhack, Georg Berger, Hans Bichler, Karl Forstmaier, Josef Hallweger, Georg Haßlberger, Georg Kessner, Sepp Kriegenhofer, Sepp Mayer, Simon Mittermaier, Peter Mooslechner, Max Proff, Hubert Purzeller, Benno Schweiger und so manche andere. Herbert Steinbeißer gewinnt den 3. „Toni-Zeller-Lauf“ und wird erneut Deutscher Meister mit der Staffel Bayern. Clubmeister werden im Riesentorlauf Sepp Nagl und sein Schwager Georg Huber im „toten Rennen“, bei den Damen Gertie Reindl. Im Langlauf Veronika von Kaufmann, Hubert Merkel und Herbert Reiter in der Jugendklasse. Ruhpolding bietet sich dem DSV und dem BSV als Skisportzentrum an. Bei der Neuwahl wurden neu in den Vorstand berufen: Ernst Mayer als Schriftführer, Franz Schneider als Kassier und Valentin Kloiber als Jugendleiter.

Jugendschanze mit Plastikmattenbelag

Im Sommer 1965 entsteht in Maiergschwendt eine kleine Jugendschanze mit Plastikmattenbelag. Das Experiment klappt ganz gut. Sepp Mayer, der Vater dieser Schanze, trainiert fleißig mit dem Ruhpoldinger Springernachwuchs.

Skispringen auf der Zirmbergschanze

Ein Ausscheidungsspringen zur Weltmeisterschaft für die Springer des DSV wird am 6. Februar 1966 am Zirmberg durchgeführt. Kurze Zeit später werden die Deutschen Skimeisterschaften von Willingen/Sauerland wegen Schneemangel nach Reit im Winkl (Langläufe) und Ruhpolding (Springen) verlegt. Ein Experiment, das durch sein Gelingen beweist, dass zwei sonst rivalisierende Vereine durchaus eine gemeinsame Aufgabe – auch in fernerer Zukunft – zu bewältigen wissen. Deutscher Meister im Springen wird der spätere Olympiasieger Franz Keller. Sehr erfolgreich mit zwei 1. einem 2. und zwei 3. Plätzen sind unsere Aktiven bei dieser „Deutschen“ im Langlauf. Die Bayern-Staffel (mit Steinbeißer, Buhl, Lengg und Demel) siegt. Steinbeißer wird außerdem Vizemeister im 30 km Lauf hinter Demel. Veronika von Kaufmann erringt den Deutschen Meistertitel ebenfalls in der Bayern-Staffel mit Michaela Endler und Barbara Barthel.

Steinbeißer und Merkel starten bei Weltmeisterschaften

Nach seiner Olympiateilnahme startet Steinbeißer wieder einmal bei einem großen Wettkampf, den Nordischen Weltmeisterschaften 1966 in Oslo. Theo Merkel, der vom Nur-Langläufer auf Biathlon umgestiegen ist, wird 20. bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen. Das Jahr 1966 bringt mit zwei Volksskiläufen, am 2. Januar in Laubau mit 91 Teilnehmern und am 31. Dezember mit schon 235 Läufern eine Sportart zum Wiederaufleben, die sich in den darauffolgenden Jahren zum regelrechten Volkssport mausert.
Die Ski-Schule veranstaltet mit Unterstützung des SCR das 1. Deutsche Skilehrer- Rennen am Weingarten. Das Bayernpokalspringen am Zirmberg gewinnt der Schwede Kjell Sjöberg. Herbert Steinbeißer wird Bayerischer Meister mit der Chiemgau-Staffel und Clubmeister im Langlauf. Herbert Reiter siegt bei der Jugend. Otto Berger, ein aufstrebender junger Alpiner, wird 2. im Abfahrtslauf bei den „Bayerischen Jugendmeisterschaften“.

Franz Schneider neuer Vorsitzender

Zum Jahresende tritt Herbert Ohl als Vorsitzender zurück. Sieben Jahre wären genug, sagt er. Am 27.11.1966 wird Franz Schneider, 32 Jahre alt, Leiter der Ruhpoldinger Sparkasse, zum 1. Vorsitzenden gewählt. 2. Vorsitzender bleibt wie bisher Korbinian Schuhbeck, der dieses Amt seit 1962 inne hat. Sportwart alpin wird Albert Eckart, der mit Franz Ringsgwandl und Adi Hörterer die „Alpinen“ bestens betreuen wird. Die Früchte dieser Arbeit zeigen sich 1972. Richard Jany wird Junioren-Europameister in der alpinen Kombination in Madonna die Campiglio.
1967 gewinnt Kjell Sjöberg erneut den Bayernpokal im Skispringen. Die Langläufer Valentin Kloiber und Hermann Hipf steigen in Klasse I auf. Der Jugendliche Alpine Otto Berger zeigt in seinem vorletzten Jahr in der Jugendklasse immer bessere Leistungen und wird bereits ein Jahr später vor den Olympischen Spielen ins Jugendlager nach Grenoble eingeladen. Nur 14 Sekunden trennen die Ruhpoldinger 4 x 10 km Vereinsstaffel vom Deutschen Meistertitel, ebenfalls Vizemeister wird diese Staffel, mit der gleichen Besetzung Theo und Hubert Merkel, Herbert Steinbeißer und Karl Zellner bei der Bayerischen Meisterschaft.

Bei den Alpinen im Club klafft eine große Lücke zwischen dem noch immer erfolgreichen „alten Renner“ Sepp Nagl und den ganz jungen Läufern Otto Berger (z.B. dreifacher Chiemgaumeister), Hias Freimoser, Engelbert Kecht, Alfons Pichler u.a. Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft siegt Otto Berger in Jugend I im Abfahrtslauf. In der Kombination wird er Zweiter und im Slalom Dritter. Der Nachttorlauf am Unternberg bringt große Namen. Ludwig Leitner siegt vor Max Rieger.
Clubmeister im Riesentorlauf werden Valentin Haßlberger und Waltraud Linsenmeier, bei der Jugend Richard Jany. Christian Diechtler wird Bayerischer Jugend-Vizemeister in der Nordischen Kombination. Steinbeißer wird erneut Deutscher Meister mit der Staffel und siegt bei der Heeresmeisterschaft der Patrouillen. Hier muss einmal erwähnt werden, dass Herbert Steinbeißer und Theo Merkel, später auch noch Karl Zeller (vom SC Zwiesel nach Ruhpolding gekommen), Jahr für Jahr Hunderte von Kilometern nicht nur für den SCR sondern auch für den Zoll laufen mussten und bei verschiedenen in- und ausländischen Wettkämpfen starteten.

Maria Plenk wird Ehrenmitglied

Bei der Jahreshauptversammlung wird Toni Plenks Ehefrau Maria – unter dem Mädchennamen Maria Held (in den Zwanziger Jahren aktive Läuferin) – zum Ehrenmitglied ernannt.

Olympiateilnehmer Steinbeißer und Merkel

Theo Merkel, der beim Int. Biathlon in Samedan/Schweiz Erster wurde und sein Bruder Hubert starten bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Altenberg/DDR. 1968 vertrat Herbert Steinbeißer erneut die Farben der BRD bei den Olympischen Spielen in Grenoble, mit ihm erstmals auch Theo Merkel. Steinbeißer startete in Grenoble dreimal: Beim 15 km Langlauf wird er 41., beim 30 km Lauf 36. und mit der Staffel Deutschland I sogar 7. Theo Merkel überraschte sogar die Experten. Im Biathlon-Einzellauf schafft er einen 12. Rang – nachdem er lange an 3. Stelle lag – und belegte mit der Staffel den 9. Platz, wobei er mit null Strafpunkten (keinen Fehlschuss) fünftbester Teilnehmer war. Steinbeißer wurde bei der „Bayerischen“ im 15 km Lauf Zweiter hinter Demel und noch vor Buhl. Veronika von Kaufmann wurde Bayerische Meisterin im 5 km Langlauf.
Theo Merkel wurde beim Int. Biathlon-Wettkampf in Garmisch-Partenkirchen Erster. Deutscher Jugendmeister im Abfahrtslauf wurde Otto Berger. Anfang des Jahres war die Japanische Nordische Nationalmannschaft erneut in Ruhpolding zum Training, diesmal für Grenoble. Zum 1. Ruhpoldinger Nachtlanglauf am 25. Januar mit Start und Ziel im Kafinger- Feld fanden sich 25 Läufer aus 7 Nationen ein. Sieger wurde Alois Kälin, Schweiz.

70 m Normalschanze am Zirmberg

Im Sommer 1967 entsteht neben der Großschanze am Zirmberg, nach Plänen von Heini Klopfer, wieder unter aufopfernder Leitung von Ehrensportwart Toni Plenk, die 70 m Normalschanze. Scherzhaft meinte damals Vorsitzender Franz Schneider: Es wäre jetzt angebracht, den „Zimmermeister Toni“ in „Schanzenbauer Toni“ umzutaufen.
Die 70 m Zirmbergschanze wurde bei den Chiemgau-Meisterschaften (20./21.01.1968) eingeweiht. Die Sensation brachten 6 Skispringer aus der UdSSR, die zu dieser Zeit in Reit im Winkl beim Training zum „Deutschlandschild“ waren. Sie belegten die ersten sechs Plätze. Der Sieger Vecheslav Drjagan stellte dabei einen famosen Schanzenrekord von 79,5 m auf, der lange Zeit Bestand hatte.

Beim 1. Deutschen Nachtstaffellauf in Hirschau schaffte die SCR-Mannschaft mit Hermann Hipf, Karl Zellner und Hubert Merkel unter 20 Staffeln den 2. Platz. Die Springermannschaft mit Hans und Konrad Namberger und Ludwig Hallweger gewann in Hammer den Chiemgau-Wanderpokal. Der Winter endete mit dem Jugendvergleichskampf Bayern-Tirol am Unternberg. Clubmeister 1968 wurden Herbert Steinbeißer und Willi Aschenbrenner (Jugend) im Langlauf und Sepp Nagl und Waltraud Linsenmeier im Riesentorlauf.

Eine eisgekühlte Schanze mit Langlaufstrecke

Toni Plenk sen. versuchte, seinen Traum zu verwirklichen: Eine eisgekühlte Schanze mit Langlaufstrecke, vorgesehen in der Gegend der Zirmbergschanze. Leider scheiterte diese revolutionierende Idee wieder einmal am Geld. Im Sommer 1968 verstarb das Ehrenmitglied Maria Plenk, auch eine Skimutter des Clubs. Mit der Frau des Ehrensportwarts verlor der Ruhpoldinger Skisport nicht nur eine sich aufopfernde Freundin des weißen Sports. Ihr Tod riss auch eine Lücke in das Clubleben, die sich lange Zeit nicht geschlossen hat. Oder anders gesagt:
nunmehr sind auch die Club-Versammlungen zur reinen Männersache geworden, genauso wie seit 1962 die Vorstandschaft. Dort war bis zur Wahl von Alois Hiebl zum Schriftführer mit Erika Schreml, Erika Baumgartner und Christa Gstatter immer ein weibliches Wesen vertreten. Der Skiwinter 1969 begann schon am 28. Dezember 1968 mit dem Bayern-Pokalspringen am Zirmberg mit Teilnehmern aus 5 Nationen. Sieger wurde Franz Keller vor Motejlek aus der Tschechoslowakei. Am 31.12.1968, bei der nun schon traditionellen Silvester-Skiwanderung, konnten über 300 Teilnehmer gezählt werden. Den „Toni-Zeller-Gedächtnislauf“ gewann zum 2. Male Herbert Steinbeißer.
Viel Arbeit gab es außerdem bei den Nordischen Chiemgau-Jugendmeisterschaften, den Alpinen Chiemgaumeisterschaften der Senioren und dem Nordischen Jugendvergleichskampf Bayern-Tirol. Neben diesen, den Club betreffenden Veranstaltungen, gibt es noch jeden Winter viele Veranstaltungen, bei denen der Vorsitzende, einige Kampfrichter und immer viele Clubmitglieder mitarbeiten. Seien dies nun Wettkämpfe des Finanzamtes Traunstein, Meisterschaften der Postsportvereine, Forstämter, der verschiedenen Städte – die Aufzählung nähme kein Ende.

Deutscher Meister der Vereinsstaffeln

Das herausragende Ereignis 1969 aber war am 22. März. Die Staffelmannschaft des Ski-Clubs wird Deutscher Meister im 4 x 10 km Staffellauf der Vereinsstaffeln mit den Läufern Herbert Steinbeißer, Karl Zellner, Hubert und Theo Merkel. Dieses Datum wird auch unserem „Herbergs-Vater“ Rudi Rechl stets in Erinnerung bleiben. Wurde ihm doch an diesem Tag der Stammhalter geboren. Einmal mehr wird Herbert Steinbeißer Deutscher Meister mit der Bayern-Staffel. Dazu kommt der Titel Bayernmeister im 30 km Langlauf. Otto Berger wird noch einmal Deutscher Jugendmeister im Abfahrtslauf. In diesem Jahr geht a auch der Stern der Jugend-Alpinen Richard Jany und Jürgen Winter auf, die durch Albert Eckart, Franz Ringsgwandl und Adi Hörterer beste Betreuung finden. Auch Sepp Mayer opfert schon jahrelang viel Freizeit für die Springer, doch nur Alois Wagner und Christian Diechtler scheinen Zukunft zu haben.

5. Ruhpoldinger Silvesterlauf

Auch der Skiwinter 1970 beginnt noch im alten Jahr. An Silvester starten zwar „Petrus wegen“ nur 100 Skiwanderer zur 5. Ruhpoldinger Skiwanderung, doch diese Idee des Langlauf-Referenten Anton Plenk, Volksläufe durchzuführen, breitet sich im Gebiet des Deutschen Skiverbandes immer mehr aus. Im Januar wird „in Memorian Toni Zeller“ der 8. Lauf durchgeführt. Des weiteren kommen zur Austragung die Bayerische Biathlon-Meisterschaft, die Alpine Chiemgau-Jugendmeisterschaft, ein Schülertestrennen und Schülerspringen. Ferner, erstmals unter der Regie des Ski-Clubs, der sogenannte „Coca-Cola-Lauf“ in Brand, den vorher fast zwanzig Jahre lang Helmut Lippert allein organisierte. Sieger und endgültiger Pokalgewinner der SCR. Vorsitzender Franz Schneider schlägt vor, an der Volksschule einen Skilehrer einzusetzen, der vom SCR zum Teil finanziert wird. Adi Hörterer übernimmt diese Aufgabe. Skisportliche Erfolge zeichnen sich ab. Überhaupt sind die „Alpinen“ beim SCR im „Vormarsch“. Bei den „Nordischen“ aber herrscht Nachwuchsmangel. Nur Wolfgang Pichler trainiert mit dem notwendigen Ernst und wird 1972 Bayerischer Jugendmeister.

Theo Merkel erneut WM-Teilnehmer im Biathlon

Theo Merkel startet als Weltmeisterschafts-Teilnehmer im Biathlon in der CSSR. Otto Berger und Hias Freimoser finden wir mehrmals für den DSV am Start; sie gehören der Leistungsklasse I an. Richard Jany holt sich bei den Chiemgau-Meisterschaften alle drei Titel. Jürgen Winter wird Dritter im Torlauf bei der „Deutschen Jugendmeisterschaft“ und Richard Jany Vierter. Alfons Pichler siegt in Klasse II bei der Bayerischen Seniorenmeisterschaft im Torlauf. Beim berühmten Wasalauf in Schweden vertreten Manfred Huber und Valentin Kloiber unsere Farben. Clubmeister 1970 wurden im Langlauf Hubert Merkel und Bärbel Wagner; im Riesentorlauf Otto Berger und Eva Mayer; Jürgen Winter bei der Jugend. Im Sommer 1970 – genau am 19. August – besteht der Ski-Club Ruhpolding 50 Jahre. Die Jubiläumsfeiern sollen aber erst im Rahmen der „Deutschen Skimeisterschaften alpin 1972“ stattfinden.

An der Junioren-Europa-Meisterschaft alpin nahmen 1973 250 Aktive aus 16 europäischen und 3 überseeischen Ländern teil. Turnusgemäß übernahm der Skiclub seit einigen Jahren Bayerische und Deutsche Biathlon-Meisterschaften. Ruhpolding trug damit bei, dass der Biathlonsport in Deutschland an Popularität gewann. Unter dem damaligen Bürgermeister Franz Schneider reiften daher die Pläne zur Errichtung eines Biathlon-Leistungszentrums.
Der 11. Silvesterlauf 1975 wurde als Gedächtnisveranstaltung für den verstorbenen Ehrensportwart Toni Plenk durchgeführt.
Das Bundesfinale im Nordischen Skilauf »Jugend trainiert für Olympia« fand 1975 und 1976 in Ruhpolding statt. Otto Berger krönte seine alpine Laufbahn 1975 mit einem 5. Platz im Welt-Cup-Slalom in Madonna di Campiglio. Besonderes Augenmerk wurde in all den Jahren auf die Jugendarbeit gelegt und die ersten Erfolge zeigten sich in diesen Jahren.
1974 Hans Freund Deutscher Schülermeister alpin, 1976 Walter Pichler und Achim Lippert Deutsche Jugend- bzw. Schülermeister im Biathlon, 1978 Jörg Spitzl Bayer. und Deutscher Schülermeister im Slalom. Aus dem dünn gesäten Springernachwuchs stach besonders Thomas Haßlberger hervor. 1977 führte der SCR wieder für Willingen die Deutschen Meisterschaften im Spezial-Sprunglauf durch, dazu kam noch das erste Damen-FIS-Rennen am Unternberg.
1978 übernahm der Ski-Club erstmals die Durchführung des Internationalen Biathlon-Cups im Biathlon-Zentrum, das zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt war. Alois Kanamüller wurde in dieser Disziplin 1977 Bayerischer und 1978 und 1979 Deutscher Meister im 10 km-Einzellauf und in der Staffel. Er konnte sich 1980 zum zweiten Mal für die Teilnahme an Olympischen Spielen qualifizieren. Bereits 1977 nahm der Nachwuchsläufer Walter Pichler an den Biathlon-Junioren Weltmeisterschaften teil, er wurde 1980 Deutscher Meister im Sprint und Junioren-Weltmeister in der Staffel.
1977 und 1978 traten dann Hans Hechenbichler und Herbert Fritzenwenger jun. als Jugendliche ins Rampenlicht und wurden Bayer. und Deutsche Meister in der Biathlon-Jugendstaffel bzw. Hechenbichler Deutscher Vize-Jugendmeister im Biathlon-Einzellauf. Außerdem wurde Herbert Fritzenwenger 1980 Deutscher Jugendmeister in Biathlon-Einzellauf und 1981 Deutscher Juniorenmeister in der Biathlon-Staffel. Auch Achim Lippert fiel 1978 auf, als er Deutscher Schüler-meister in der Biathlon-Staffel wurde.

 

1979 wurde der 1955 von Toni Plenk begründete Rauschberglauf in neuer Form von Herbert Fritzenwenger sen. wieder ins Leben gerufen. Zum zweiten Mal richtete der Skiclub die Deutsche Alpine Skimeisterschaft aus. Aber das größte ski-sportliche Ereignis dieses Winters war die Biathlon-Weltmeisterschaft, mit der das »Biathlon-Landesleistungszentrum« eröffnet wurde. 350 Biathleten (drei vom SCR) aus 26 Nationen nahmen teil.

Die Neuprofilierung der Großschanze und der Normalschanze konnte 1979 abgeschlossen werden. Mit dem Bau der zwei Jugendschanzen wurde im Herbst des gleichen Jahres begonnen. In den Jahren 1980–82 organisierte der SCR unter der Federführung von Herbert Fritzenwenger sen. den »Ruhpoldinger Supersportler«, eine Wertung aus acht verschiedenen Club- und Ortsmeisterschaften, die als Breitensportveranstaltung großen Anklang fand. 1980 richtete der SCR zum Gedenken an seinen verstorbenen Ehrenvorsitzenden erstmals den »Theo-Merkel-Gedächtnislanglauf« aus. Im Herbst 1982 wurde der lange ersehnte Kampfrichterturm für die Zirmbergschanzen gebaut. Am 11. 1. 1983 sollte am Weingartenhang ein Weltcup-Slalom für Damen ausgetragen werden. Tauwetter und Regen machten den Traum vom Einstieg in den alpinen Weltcup-Zirkus zunichte.
Sehr erfolgreich waren die von Erika Fritzenwenger über Jahre hinweg trainierten Langläuferinnen. Erstmals in der Vereinsgeschichte konnte eine Damen-Vereinsstaffel in der Besetzung Michaela Hille, Birgit Opitz und Claudia Fritzenwenger 1984 Deutscher Meister werden.

Biathlon WM zum zweiten Mal in Ruhpolding

Vom 10. –17. 2. 1985 wurde in Ruhpolding zum zweiten Mal die Biathlon-Weltmeisterschaft ausgetragen. Nachdem bereits vier Weltcupveranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden konnten, war dies ein weiterer Höhepunkt des Biathlonsports in Ruhpolding. Der SCR konnte wiederum drei Aktive stellen. Dies waren Fritz Fischer, Walter Pichler und Herbert Fritzenwenger jun. Dass diese drei zusammen mit Peter Angerer quasi als »Gaustaffel« die Bronzemedaille in der Staffel gewinnen konnten, war ein einmaliges Ereignis. Das Zuschauer- und Medieninteresse war ungleich größer, als bei der 1. WM 1979. Insgesamt sahen ca. 30.000 Besucher die Wettkämpfe, an denen Biathleten aus 22 Nationen teilnahmen. Die Chiemgauzeitung schrieb in ihrer Ausgabe vom
18. 2. 85: »Diese Titelkämpfe waren nicht nur in organisatorischer, finanzieller und sportlicher Hinsicht ein Erfolg, sondern auch was Atmosphäre und Fluidum betrifft. «

Alois Auer übergibt an Franz Ringsgwandl

Bei der Jahreshauptversammlung vom 27. 6. 1986 wurde eine Satzungsänderung beschlossen, bei der die Zusammensetzung des Vorstandes auf fünf Mitglieder erweitert und je ein Abteilungsleiter alpin bzw. nordisch als stellvertretender Vorsitzender eingeführt wurde. Alois Auer trat nach neunjähriger erfolgreicher Tätigkeit als 1. Vorsitzender nicht mehr zu Wiederwahl an.

Als sein Nachfolger wurde Franz Ringsgwandl gewählt. Ein Neuanfang im Bereich der Nachwuchsskispringer gelang mit dem Bau der Schüler-Mattenschanze 1986. Das Schicksal des seit einem Bootsunglück im Sommer 1986 vermissten Ehrenmitgliedes und früheren Vorsitzenden Franz Schneider blieb ungeklärt und war ein schwerer Schlag für den SCR. Er galt als »Vater des Biathlonzentrum« und hatte sich um den SCR große Verdienste erworben.
Erstmals wurde am 7. 1. 1989 ein Europacup Skispringen auf der großen Zirmbergschanze ausgetragen. Nachdem sich die Anlage bereits bei mehreren, kurzfristig übernommenen Deutschen Meisterschaften bewährt hatte, wurden in der Folgezeit jährlich Europacup Skispringen im Rahmen der »Alpen-Adria-Tournee« bzw. der »Deutsch-Österreichischen Dreischanzentournee« durchgeführt.

Der 25. Ruhpoldinger Silvesterlauf konnte am 31. 12. 1990 endlich wieder vom Ort aus gestartet werden, nachdem diese Veranstaltung in den beiden Vorjahren jeweils wegen Schneemangels abgesagt werden musste. Schweren Herzens entschlossen sich die Verantwortlichen um Herbert Fritzenwenger sen. den Silvesterlauf in der ursprünglichen Form nicht mehr durchzuführen, da die Verkehrs- und Sicherheitsprobleme immer größer wurden und sich dieser ursprünglich für die Skiwanderer ins Leben gerufene Volksskilauf zunehmend in eine Rennsportveranstaltung entwickelte. Als Nachfolgeveranstaltung wurde 1991 erstmals der »Int. Silvester-Ski-Sprint« durchgeführt.
Dank der Wiedervereinigung konnte der SCR 1990 mit Raik Dittrich, Andreas Heymann, Arne Kluge, Ex-Weltmeister Andre Sehmisch und Ricco Gross prominente Neuzugänge verzeichnen.

Herbert Fritzenwenger jun. 1. Vorsitzender

Bei der Jahreshauptversammlung vom 18. 9. 1992 trat der bisherige 1. Vorsitzende Franz Ringsgwandl nicht mehr zur Wahl an. Als sein Nachfolger wurde Herbert Fritzenwenger jun. gewählt.

Biathlon World Team Challenge in Ruhpolding geboren

Auf dessen Initiative wurde am 1. 1. 1993 der »Biathlon-World-Team-Challenge« ins Leben gerufen. Eine Veranstaltung, die sich als sehr medienwirksam erwies und den Bekanntheitsgrad des Biathlonsports nochmals steigerte.

Einziges Weltcup Spezial Skispringen in der Geschichte des SCR

Das bisher einzige Weltcupskispringen auf der großen Zirmbergschanze wurde am 12./13. 12. 1992 ausgetragen. Leider musste das für Samstag angesetzte Springen wegen starker Regenfälle abgesagt werden. Das sportlich hervorragende Springen am Sonntag fand leider ein sehr schlechtes Zuschauerinteresse. Geblieben ist ein neuer Schanzen-rekord des Japaners Noriaki Kasai mit 117,5 m.

Biathlon Junioren WM

Ein weiterer Höhepunkt des Biathlonsports war die Biathlon–Juniorenweltmeisterschaft vom 16. – 21. 2. 1993 in Ruhpolding. Mit Rene Klauder konnte der SCR nach längerer Zeit wieder einen Teilnehmer bei den Junioren stellen, der in der Staffel die Bronzemedaille gewann.
Bei der Jahreshauptversammlung vom 24. 7. 1994 wurde eine Satzungsänderung beschlossen. Es wurde eine neue Abteilung »Snowboard« gegründet und damit dem Trend der Zeit Rechnung getragen.
Im Jahr seines 75-jährigen Jubiläums hatte der SCR zum 1. 1. 1995 insgesamt 811 Mitglieder, davon 48 Jugendliche und 102 Kinder. Das Jubiläum wurde zusammen mit Vertretern der Nachbarvereine, aus Politik und Sport im Kurhaus gefeiert. Dazu wurde von Herbert Ringsgwandl eine Ausstellung »75 Jahre Skisport in Ruhpolding« gezeigt und ein Videofilm (Zusammenfassung von Fernsehaufnahmen) vorgeführt.
Im Herbst 1996 wurde das neue Biathlonstadion fertiggestellt. Durch die Verlegung des Start-Zielbereiches mit dem neuen Funktionsgebäude am Schießstand konnten die Weichen für die WM ’96 und ein Biathlonstadion modernster Prägung gestellt werden.

Biathlon WM 1996

Die großartigste Veranstaltung für den SCR war die Biathlon-Weltmeisterschaft 1996. Ein bisher nicht gekanntes Zuschauer- und Medieninteresse im neu gebauten Biathlonstadion, sowie die Mannschafts- und Staffelerfolge der deutschen Mannschaft machten diese WM zu einem herausragenden Ereignis und sicherten Ruhpolding endgültig einen festen Platz als Austragungsort von Weltcupveranstaltungen und Weltmeisterschaften. Ab 1997 »Biathlon-Trophy« zusammen mit Oberhof und Antholz.
Eine weitere internationale Veranstaltung, die Herbert Fritzenwenger jun. ins Leben rief war die „Biathlon World-Team-Challenge“, ein Biathlon-Teamwettkampf bestehend aus je einer Frau und einem Mann. Hier traten auf Einladung die weltbesten Biathletinnen und Biathleten zu einem spannenden Wettkampf an, der großes Medieninteresse erfuhr. Leider musste diese großartige Veranstaltung 2002 auf Schalke verlegt werden. Hier verfolgen 50.000 Zuschauer das Spektakel zusammen mit bis zu 5 Mio. Fernsehzuschauern.
Von 1997 bis 2010 fand jährlich ein Biathlon-Weltcup statt. Das Zuschauerinteresse stieg stetig, sodass 2010 bereits 70.000 Zuschauer die Wettkämpfe besuchten. Das im Herbst 1996 neu erbaute Biathlonstadion entsprach nicht mehr den neuesten Anforderungen, sodass es 2010 nach dem Biathlon-Weltcup abgerissen und als „Chiemgau-Arena“ neu aufgebaut wurde.

In den Jahren 2003 bis 2015 – mit Ausnahme 2010 und 2012 veranstaltete der SCR jährlich die Deutschen Biathlonmeisterschaften auf Skirollern jeweils im Herbst. 2004 wurde Ricco Groß nochmals Deutscher Meister im Biathlon-Einzelwettkampf. 2006 holte Ricco mit der Bayern-Staffel zusammen mit Andreas Birnbacher und dem dreifachen Olympiasieger Michael Greis den 3. Platz.

Ricco beendete seine unvergleichliche Karriere 2007 und konnte in der Zeit von 1992 bis 2007 4 Goldmedaillen, 3 Silbermedaillen und 1 Bronzemedaille bei Olympischen Spielen gewinnen. Dazu kamen 9 Gold-, 5 Silber- und 6 Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften und machten Ricco Groß zum erfolgreichsten deutschen Biathleten in der Geschichte dieses Sports.

2004 Engelbert Schweiger wird 1. Vorsitzender

Nach 12 Jahren Amtszeit als 1. Vorsitzender trat Herbert Fritzenwenger jun. nicht mehr zur Wahl an. Ihm folgte Engelbert Schweiger. In seine Zeit fielen die gravierendsten Umgestaltungsmaßnahmen am Zirmberg seit dem Ausbau einer reinen Skisprunganlage zu einem Biathlonstadion. Aus dem „Biathlonzentrum“ wurde die heute so bekannte Chiemgau Arena.

Biathlon WM 2012

Der Höhepunkt aller bisherigen Biathlon-Veranstaltungen war die Biathlon-Weltmeisterschaft 2012, die alle bisherigen Größenordnungen übertraf. Insgesamt 230.000 Zuschauer und ein bisher nicht dagewesenes Medieninteresse festigten Ruhpoldings Ruf als „Mekka des Biathlonsports“.
In den darauffolgenden Jahren nahm das Zuschauerinteresse wieder ab und pendelte sich auf etwa 60.000 bis 70.000 Zuschauer an 5 Veranstaltungstagen ein.

Der SCR veranstaltete in unregelmäßigen Abständen in den Jahren 2001 – 2013 auch Deutschlandpokal-Wettkämpfe im Biathlon. Hier rückten aufgrund der guten Nachwuchsarbeit im Ski-Club die jungen Biathleten Dominic Reiter, Christian Hochreiter, Tobias Lechner, Marco Groß, Simon Groß, Dominik Müller, Christoph Herrmann ins Rampenlicht.

Marco Groß wurde in der Saison 2013/2014 zweifacher Vize-Jugendweltmeister und erreichte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften die Plätze 2 und 3.
Simon Groß wurde in derselben Saison zweifacher Deutscher Jugendmeister.

Neben den Biathlon-Weltcups veranstaltete der SCR in den Jahren 2001 bis 2015 mit wenigen Ausnahmen eine der größten Schülerveranstaltungen in Deutschland, das jährliche DSV-Schülercupfinale in den Disziplinen Biathlon, Ski-Langlauf, Skisprung und Nordische Kombination. Bis zu 350 Schüler kämpften um Siege in den jeweiligen Sparten.

Eines unserer größten Talente ist der Weißbacher Andreas Wellinger, geb. 1995, der 2011 Siege im Alpencup und im Deutschlandpokal holte und 2012 sein Weltcupdebüt gab. Seine bisherigen Erfolge: Olympiasieger 2014 in Socci/RUS mit der Mannschaft, Mannschafts-Bronze, Gold bei der Junioren-WM 2013, Gold Olympische Jugend-Winterspiele 2012, Einzelsiege bei Sprungweltcups, Sieger Sommer-Grand-Prix 2013. Außerdem wurde er mehrmals als „bester Nachwuchssportler und Sportler des Jahres“ ausgezeichnet.

2001 wurde unter der Leitung von Ulrike Scholze eine Eiskunstlauf-Abteilung gegründet. Bis zu 60 Kinder nahmen an den Trainings in der Ruhpoldinger Eishalle Teil. Der Höhepunkt waren die mehrmals durchgeführten Schaulauf-Wettbewerbe, wobei unsere Kinder vor einem begeisterten Publikum vordere Plätze erringen konnten. 2014 beendete Ulrike Scholze ihre mit viel persönlichem Einsatz ausgeführte Tätigkeit, wofür ihr der SCR sehr mit Dank verpflichtet ist. Die Abteilung wird nunmehr von Uschi Mayer und Bärbel Kreiner weiter geführt.

Seit 2010 gibt es im Ski-Club auch eine Eishockey-Mannschaft unter dem Namen „Ruhpolding-Sharks“, die von Hermann Hipf jun. geführt wird. Hier handelt es sich um Hobbysportler, die aber mit vollem Einsatz um Punkte in ihrer Klasse kämpfen.

Dr. Harald von Knoerzer 1. Vorsitzender

Seit 2013 ist nun Dr. Harald von Knoerzer der 1. Vorsitzende im SC Ruhpolding. In seine Amtszeit fallen gleich mehrere Jubiläen. Unter anderem  40 Jahre Biathlon im SCR. Die Geschichte des SC Ruhpolding erlebt außerdem bald 100 Jahre Vereinsleben für den Wintersport in Ruhpolding. 2020 feiert der SCR sein 100 jähriges Jubiläum.  Wir freuen uns schon darauf.

Alle Weltmeisterschafts- und Olympiateilnehmer seit 1980

Fritz Fischer, 1980 Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Lake Placid, Teilnahme an vier Olympischen Winterspielen, gewann
11 Olympia- bzw. WM-Medaillen, 1988 Gewinner des Gesamtweltcups, 1989 Bronzemedaille im Einzelwettkampf bei der WM in Feistritz, 1992 Olympiasieg mit der Staffel in Albertville.

Walter Pichler, 1977–19 Teilnehmer an den Junioren-WM, 1980 Juniorenweltmeister in der Biathlon-Staffel, 1981–87 Weltcuprennen,  mehrfacher Deutscher Meister im Einzel- und Staffelwettkämpfen, 1984 Staffel-Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Sarajevo und 1985 bei der Biathlon-WM in Ruhpolding, lebt seit 1992 in den USA als Trainer der Biathlon-Damen-Nationalmannschaft.

Herbert Fritzenwenger jun., 1981 Teilnehmer an der Biathlon-WM, 1982 Staffel-Bronzemedaille bei der Biathlon-WM in Minsk, 1985 Staffel-Bronzemedaille in Ruhpolding und 1987 in Lake Placid, 1988 Olympische Winterspiele in Calgary, 1989 Silbermedaille (Mannschaft) in Feistritz.

Achim Lippert, 1984 Qualifikation für die Biathlon-Junioren-WM.

Thomas Haßlberger, 1983 Skispringer bei der Nordischen Junioren WM, mehrere Jahre Teilnahme an der Vierschanzentournee, 1984 Sieger des Weltcupspringens in Seefeld, 1985 Qualifikation für die Skiflug-WM in Planica.

Peter Namberger, alpiner Rennläufer bei Weltcup- und Europacup-rennen, Qualifikation für die WM 1985 in Bormio und 1987 in Crans-Montana.

Herbert Ringsgwandl, 1983 Alpine Junioren-WM, Start bei Weltcup-, Europacup- und FIS-Rennen.

Michael Popp, 1990 Bronzemedaille mit der Langlaufstaffel bei der Junioren-WM in Albertville, 1991 Teilnahme an der Junioren-WM in Reit im Winkl.

Georg Fischer, 1987 Staffelsieg beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding, Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary, 1989 Silbermedaille (Mannschaftswettkampf) bei der Biathlon-WM in Feistritz.

Florian Schwaiger, Qualifikation für die Biathlon-Junioren-WM 1988 in Chamonix, Staffelsieg beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding.

Jörg Hausberger, 1987 Bronzemedaille im 15 km Einzellauf bei der Biathlon-WM in Lahti, 1989 Alpencup-Gesamtsieger,

Ricco Groß, 1991 Goldmedaille (Staffel) bei der WM in Lahti, 1992 Silbermedaille im Sprint und Goldmedaille mit der Staffel bei den Olympischen Winterspielen in Albertville, 1994 Wiederholung dieser Erfolge bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer, 1995 Bronze-medaille im Sprint bei der WM in Antholz, 3facher Staffelweltmeister, 1997 Weltmeister und Weltcupgesamtsieger im 20 km Einzelwettbewerb, 1998 Goldmedaille in der Staffel bei den Olympischen Winterspielen in Nagano, Silbermedaille bei der Mannschaft-WM in Hochfilzen, Zweiter in der Weltcupgesamtwertung.

Rene Klauder, 1993 Bronzemedaille mit der Staffel in der Biathlon-WM in Ruhpolding, 1995 Juniorenweltmeister in der Staffel in Andermatt, Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb.

Holger Schönthier, 1993 Deutscher Meister im Biathlon-Einzelwettkampf, 1993 und 1997 Teilnahme bei Biathlon-Weltcup, bei Biathlon-Europacups und Europameisterschaften mit 3 x 1. und 1 x 3. Platz.

Marina Huber, Qualifikation für die Alpine Junioren-WM 1995 in Voss, zweifache Deutsche Junioren-Meisterin im SL und RS.

Heidi Leitner, 1996 Teilnahme an der Snowboard-Junioren-WM und am Snowboard-Weltcup, Gesamtsieg in der »German-Trophy«, WM-titel beim Sand-Snowboardfahren am Monte Kaolino in Hirschau.

Amalie Kulawik, 1996 bei der FIS-Snowboard-WM 4. Platz im Riesenslalom und 6. Platz im Parallelslalom.

Andreas Wellinger, 2014 OL Spiele in Sotchi Goldmedaille mit der Mannschaft, 2018 OL Spiele in Pyeongchang, Goldmedaille auf der Normalschanze, Silber auf der Großschanze und Silber mit der Mannschaft. 2017 in Lahti WM Gold mit der Mixedstaffel. WM Silber auf der Großschanze und auf der Normalschanze, 2016 WM Silber mit der Mannschaft im Skifliegen in Bad Mitterndorf.

Vorsitzende des Ski-Clubs Ruhpolding:

1920–1921  Hans Reuther
1922              Hias Holler
1923              Josef Bürstlinger
1924–1926  Georg Schönbuchner
1927–1931   Ludwig Zeller
1932–1945  Theo Merkel
1946              Franz Krieger
1947–1948  Peter Held
1948–1959  Theo Merkel
1959–1966  Herbert Ohl
1966–1972  Franz Schneider
1972–1977  Heinrich Mayer
1977–1986  Alois Auer
1986–1992  Franz Ringsgwandl
1992-2004  Herbert Fritzenwenger jun.
2004–2013 Engelbert Schweiger jun.
seit 2013      Dr. Harald von Knoerzer-Suckow  jun.


Unsere Schanzen

Dokumentation von Anton Plenk, Ehrensportwart im Ski-Club Ruhpolding e.V., ältester Sohn des verstorbenen Skipioniers Toni Plenk (1903 – 1974)Im Sommer 1961, wurde auf der Suche nach einem Gelände, für eine Großschanze der Zirmberg vermessen. Aus diesem Anlass wurde die folgende Historie über den Schanzenbauer Toni Plenk (18.12.1903 bis 28.06.1974) im Skiclub Ruhpolding im April 2011, von seinem Sohn Anton, der ihn auf diesem Weg ab 1947 begleitete und aus dessen Eintragungen in seinem Kampfrichterpass seit 1961, zusammengestellt.

1922 fanden bereits „Chiemgau-Wettkämpfe“ statt. Das Springen wurde auf einem Hügel am „Maurerhals“ (Sprungweite 18m) durchgeführt.1924 Am 25.10. war die Generalversammlung des SCR im Gasthof Zur Post. Bei den Neuwahlen wurde Toni Plenk aus Zell, damals 21 Jahre alt zum Sportwart gewählt.Zu Punkt IV Wünsche und Anträge bat der neu gewählte Sportwart die anwesenden Mitglieder um recht tatkräftige, direkte oder indirekte Unterstützung beim Schanzenbau. Einen Plan dazu fertigte er dann gleich selbst mit Datum Juli 1925 an.1925 Das Eröffnungsspringen verbunden mit der Clubmeisterschaft auf der neu erbauten Sprungschanze fand bereits am 24.02.25 statt. An Weihnachten gab es dann das erste offizielle Springen auf dieser Schanze.1928 wollte man gegenüber dem Rauschberg, in der Waich, eine 80m Schanze bauen. Ein Probespringen am 18.02.29 mit 42m (vom Saliter Hans), brachte aber die Erkenntnis, dass der Standort ungeeignet war und baute nicht weiter. 1.200 Reichsmark waren umsonst ausgegeben.1931 Die Wirtschafts- und Schanzenkrise dauerte bis 1931 und der Club stand vor der Entscheidung: „Auflösung“ oder „Weiterbestand“.
Der Skiclub stellte aus diesem Anlass im September 1932 an den Gemeinderat Ruhpolding die Bitte um Unterstützung in Höhe von 70 Reichsmark (siebzig).
Begründung: Es geht um die, im Interesse des Ortes ausgeführten Schanzenbauten, entstandenen Schulden.
Sollte der Gemeinderat dieses Gesuch ablehnen, wäre die Auflösung des Clubs unvermeidbar und somit ein fühlbarer Ausfall im Winterreiseverkehr (damals veranstaltete der Skiclub auf eigene Kosten Winterreisen eines Leipzigers Reisebüros), zu erwarten.1934 rief der SCR die Ruhpoldinger wieder zum Schanzenbau auf „Es war eine neue Zeit“ angebrochen. Es gab eine große Euphorie für diesen Umbau der Adlerschanze. Entsprechend viel Geld und Sachspenden wurden gegeben.1940 fanden die ersten deutschen Kriegsskimeisterschaften in Ruhpolding statt, aus diesem Anlass wurde die Schanze entsprechend saniert.
Während der folgenden Kriegsmonate ruhte aus verständlichen Gründen der Schanzenbau.1949 Seit Wiedergründung des Skiclubs nach dem Krieg im Jahr 1947, gab es immer wieder die Idee: Getrieben vom Sportwart Toni Plenk und unterstützt vom Amtmann Schmucker Hartl, der schon früh erkannte, dass das damalige Wintersportzentrum Mayergschwendt mit der kleinen Adlerschanze keine Zukunft hat, eine Großschanze zu bauen und zugleich ein neues Wintersportzentrum zu schaffen.
So stellte man sich am 04.05.49 mit einem Projekt: Errichtung einer Großschanze in Ruhpolding mit Weiten von 120 bis 145m (der Weltrekord stand damals in Planica bei 120m) zur Abstimmung beim BSV.
Einziger Mitbewerber war damals der SC Oberstdorf, der dann auch den Zuschlag bekam. Der Grund waren die vorhandenen Springerlegenden: Weiler, Brutscher, Klopfer.
Trotz dieser Nichtberücksichtigung gab der Sportwart nicht auf und die Idee der Großschanze wurde weiter verfolgt.1951 Nach den Kriegswirren und Nachkriegsproblemen für den Skiclub nach seiner Neugründung 1947 (zu diesem Zeitpunkt war die alte Vorstandschaft wieder „rehabilitiert“), gab es große finanzielle Probleme, die dazu führten, dass der Kampfrichterturm in Mayergschwendt gepfändet wurde; es klebte ein Kuckuck darauf.1951 In diesem Jahr plante Toni Plenk auch auf der Theresienwiese in München neben der Bavaria, in Verbindung mit dem Generalsekretär des DSV Herrn Kirchgässner und dem Schanzenarchitekten Heinrich Klopfer eine mobile Holzschanze, zum Trainieren für die Münchner Jugend.1953 Wurde die „Fischerbergschanze“, neben dem Gasthof Neuwirt gebaut, sie bestand aus Holz und wurde im Sommer immer demontiert.
Sie diente der Ruhpoldinger Jugend als Trainingsschanze mitten im Dorf und wurde auch gerne zum Durchführen vom Faschingsspringen benutzt.1955 Am 18. September, sowie am 19.08.56 und am 01.08.57 wurden auf dem Rauschberg verschiedene Gelände aufgemessen und Pläne erstellt und diese auch vom Schanzenarchitekten Klopfer abgesegnet.1956 Am 02.12. wurde dann ein Trainingskurs vom DSV auf dem Rauschberg abgehalten mit dem Trainer Toni Brutscher, der auch gleich das Abschlussspringen gewann.1958 erhielt die Adlerschanze einen Anlaufturm. Dieser sollte (1957) zuerst aus Holz gebaut werden und war auch schon statisch gerechnet, zuletzt entschied man sich jedoch auf einen Stahlturm.1961 Toni Plenk war immer noch auf der Suche nach einer Großschanze. Da gab ihm im Jahr 1960 der Forstarbeiter Alfons Pichler den Tipp einmal das Gelände am Zirmberg zu besichtigen, der meinte dort könnte man evtl. eine Großschanze bauen. Nach einer Besichtigung war auch Plenk dieser Meinung. Er beobachtete im Winter 60/61 die Witterungsverhältnisse (Schneesicherheit) und den Sonnenstand (Schattenwurf) auf dieser Bergseite. Im Frühjahr 61 berichtete er dann von seinem Ergebnis dieser Beobachtung. Er sagte, dieser Standort ist ideal für eine Großschanze mit einem entsprechenden Sportgelände.
„Das Gelände am Zirmberg ist Schneesicher, den ganzen Winter im Schatten, erst im März fällt die Sonne in den Auslauf, sodass die Zuschauer auf den Tribünen in der Sonne stehen. Das Gelände müssen wir unbedingt im Sommer vermessen.“
Dazu kam dann, dass im Mai 61 dem SCR die Durchführung der Deutschen Meisterschaft für 1963 zugesprochen wurde, mit der Auflage dass ein Jahr vorher (also im Winter 1962) eine Großschanze Sprungbereit sein muss.
Nun pressierte es mit dem Aufmessen, (Vater Plenk mit Söhne Horst, Jochen und Anton), dann die Genehmigung, Plenk fuhr mit dem damaligen Vorstand Herbert Ohl mehrmals zum Schanzenarchitekten Heini Klopfer nach Oberstdorf zur Vorlage der Aufmassergebnisse und der Bitte um schnelle Genehmigung.
Diese kam dann am 06.12.61 und zwei Tage später wurde sofort mit den Erdarbeiten begonnen und zwischen den Feiertagen vom 23. – 27.12 von den Plenk´s nochmals alles genau vermessen und kontrolliert.
Nach zwei Monaten Winterbauzeit wurde die Schanze dann am 16.02.62 vom Zeller Sepp (Mayergschwendt) mit einer Weite von 60m eingesprungen.
Nach weiteren drei Wochen, war dann nach einer Rekordbauzeit (während des Winters, unter Aufsicht des Sportwarts die Schanze fertig)
Das große DSV internationale Eröffnungsspringen mit Teilnehmern aus acht Nationen (die Weltspitze) war dann am 06.03.62.
Im Sommer 1962 wurden dann weitere Verbesserungen durchgeführt.
Der Kampfrichterturm in einer Holzkonstruktion mit Fernsehstand wurde ebenfalls im Sommer 1962 errichtet.
Noch ein Hinweis zur Präparierung der Schanze. Es gab ja damals keine Pistenraupe zur Präparierung.
So erfand und baute Toni Plenk eine große Schneewalze mit ca. 1,20 m Durchmesser und fünf Meter Breite, bestückt mit starken Kanthölzern. Diese Walze wurde mit einem Seil auf und ab gezogen. Weil der Schnee am rohen Holz sehr „pappte“, wurde die gesamte Holzkonstruktion mit Holmenkol-Skilack gestrichen. Zum Schnee auflegen wurde über die gesamte Anlage, mittig über dem Schanzen-aufsprung ein langes Tragseil gespannt, daran eine große Kiste gehängt, die voll mit Schnee gefüllt, gezogen und abgekippt wurde. Eine mühsame Arbeit die bald eingestellt wurde. Der „Oberhauser“ Hans war dabei stark gefordert.
Anton Plenk wörtlich: „Den und meinen Freund Herbert Ohl, möchte ich überhaupt in meiner Dokumentation besonders erwähnen, der Hans war nicht nur als Gemeindeangestellter sondern auch als „Skisportfan“ und an allem was mein Vater in den vielen Jahren anpackte irgendwie immer wieder tatkräftig beteiligt.
Und der Herbert war in seiner Funktion als SCR-Vorstand darum bemüht, den ganzen Schanzenbau auch zu finanzieren, bzw. Zuschüsse und Darlehen zu bekommen und den ganzen Schriftverkehr mit DSV und BSV abzuwickeln Dabei wurde er natürlich auch von der Gemeinde (Schmucker) stark unterstützt.“1963 Wurde dann die Deutsche Meisterschaft auf der Großschanze durchgeführt.
Den Schanzenrekord mit 101m stellte Helmut Wegscheider aus Hammer auf. Dieser war über 10 Jahre gültig.
Bei diesem Springen gab es eine riesige Zuschauerzahl, die mit heutigen Zahlen beim Biathlon vergleichbar wäre.1964 Am 08.07.wurde nochmals das Gelände der kleinen Adlerschanze aufgemessen, um diese für Trainingszwecke wieder herzurichten.1964 Das Weihnachtsspringen auf der Adlerschanze musste einen Tag vorher abgesagt werden, weil der Stahlanlaufturm durch starke Nassschnee-belastungen eingeknickt war und nicht mehr verwendet werden konnte. Dieser Schaden führte später zum Abbruch der Adlerschanze (1924 bis 1964).1964 Ruhpolding bietet sich dem Deutschen und Bayerischen Skiverband aufgrund seiner nun vorhandenen Sportstätten als „Skisportzentrum“ an.964 Die japanischen Skispringer bereiten sich auf der Zirmbergschanze auf die Olympischen Winterspiele in Innsbruck vor.
Am 08. März 1964 findet dann das internationale Skispringen um den Coupe Kongsberg mit 5000 Zuschauern statt.1965 Im Schreiben vom 09.03.65 an den BSV mit der Bitte um Zuschuss für den Bau der 2. (KP 70m) Schanze heißt es, es werden alle Schanzen mit einer Schneeaufbereitungsanlage versehen, die Kosten hierfür werden auf 170.000 DM geschätzt. Dazu ist zu sagen, dass damals das Produzieren von Kunstschnee noch im „Experimentierstadium“ war und es auch kein Wasser im Bereich der Schanze gab. Einzig ein Graben vom Seehaus her laufend hatte etwas Wasser. Davon erstellte der „Oberhauser“ einen kleinen Teich, legte diesen mit Folie aus und pumpte das Wasser zur Schanze.
Schneekanonen wie heute üblich, gab es ja damals noch nicht. Der Eder Sepp (Alleskönner) experimentierte zu dieser Zeit bereits mit mäßigem Erfolg an einer „Schnee-Spritze“ (Ähnlich einer Farbspritzpistole) aber es waren dann Zufallstreffer, wenn es Schnee gab. Man wusste ja noch nichts von Wassertemperatur, Kälte, Luftfeuchtigkeit usw., was heute alles berücksichtigt werden muss. (Jetzt macht´s der Computer), geschweige davon, dass man auch einen Kühlturm braucht.
Zum Schluss stellte man die Versuche entnervt ein und meinte: es liegt am Wasser das gefriert nicht, das kommt vom Förchensee, der gefriert auch nicht.
1966 Ausscheidungsspringen zur Weltmeisterschaft für die Deutschen Springer am 06.02.66 auf der Zirmbergschanze.
Kurze Zeit später werden die DM von Willingen wegen Schneemangels nach Ruhpolding verlegt.
Das Bayernpokalspringen am Zirmberg: Sieger der Schwede Sjörberg.1967 gewinnt der Schwede wieder den Bayernpokal.
Im Sommer entsteht neben der Großschanze auf Initiative des Ehrensportwarts Toni Plenk die 70 Meter Normalschanze, dazu hatte der Fabrikbesitzer Filitz eine zweckgebundene Spende in Höhe von 30.000 DM beigesteuert.
Scherzhaft meinte damals der Vorsitzende Franz Schneider: Es wäre jetzt angebracht, den Zimmermeister-Toni in Schanzenbauer-Toni umzutaufen.1968 Anfang des Jahres war die Nordische Nationalmannschaft der Japaner zum Training der Olympiade in Grenoble erneut auf der Zirmbergschanze.
Die 70 Meter Schanze wurde anlässlich der Chiemgaumeisterschaft im Januar eingeweiht. Daran nahmen sechs Springer aus der UdSSR teil, die in Reit im Winkl zum Deutschlandschild waren. Einer davon stellte den Schanzenrekord mit 79,5 m auf.
Weiter gab es ein Pokalspringen mit Franz Keller und Ralph Pöhland.1968 03.07.68 starb unsere Mutter, viel zu früh im Alter von nur 62 Jahren. Der Mittelpunkt unserer großen Familie.
Sie war auch die Seele des Skiclubs, „Die Ski-Mutter“ wie sie der Ohl Herbert bei seinen Abschiedsworten bezeichnete.
Sie gehörte in Ruhpolding zu den ersten Frauen auf Skiern. Diese sind damals, so erzählte sie uns, (da Frauen in Hosen verpönt waren) mit Rock los marschiert, wenn sie auf die Skiclub Hütte auf den Hochfelln wollten, haben sie unterwegs zur Skihose gewechselt und heimwärts wieder umgekehrt. Der Tod war ein großer Verlust für den Skiclub.1968 Unverhofft starb auch der Schanzenarchitekt Heini Klopfer. Für Toni Plenk ein Schock, hatte er doch alle seine Schanzenprojekte mit ihm durchgeführt. Er legte einen Kranz nieder.1968 wurde die erste Kunsteis-Rodelbahn am Königssee gebaut und im Winter 1969 eingeweiht, dazu wurde auch Toni Plenk eingeladen.
Tief beeindruckt kehrte er damals heim und berichtete, was er da gesehen hat „Beton, eisgekühlt zum Rodeln und Bobfahren“.
Sein Gedanke war sofort, das muss auch zum Skispringen gehen.
Wir, die Söhne mussten zum wiederholten Mal zum Gelände aufmessen ausrücken. Aufmaße wurden am 02.06., 08.06 und 19.06 gemacht, die dann anschließend vom DSV Schanzenreferent im selben Jahr noch nach der neuesten FIS-Norm genehmigt wurden.
Für die Planung der Kunstschneeschanze wurde auch das Planungsbüro Deyle Stuttgart beauftragt und dieses hat eine umfassende Planung mit der Nummer 02886 erstellt (Deyle hat auch die Kunsteisrodelbahn am Königssee gebaut).
Toni Plenk versuchte damit, seinen Traum von einer „Eisgekühlten Sprung-schanze mit Langlaufstrecke“ im Zirmberggebiet zu bauen.
Diese revolutionierende Idee scheiterte mal wieder am Geld.
Es war aber der Anlass, seine Vision für einen Wintersportplatz im Zirmberggebiet anhand eines großzügigen Lageplans mit Anlagen für Skispringen, Langlauf, Schanzenlift, Unterkunftsgebäude, Maschinenraum mit Kühlung zur Herstellung von Kunstschnee, Seilbahn zur Springerbeförderung und zu guter Letzt auch für ein Biathlongelände (damals noch 150m Großkalieber) zu erstellen. Dies zu einem Zeitpunkt, als Biathlon-veranstaltungen noch nicht durchgeführt wurden, aber Theo Merkel 1968 in Grenoble bei der Olympiade dabei war.1969 Nach verschiedenen Gesprächen mit dem damaligen Bürgermeister Schmucker, plante Toni Plenk auf dem neuen Volksschulgelände eine Sprungschanze als Trainingsschanze für die Jugend neben der Schule. Die Planung wurde vom Schanzenbauerreferenten genehmigt, mit den Erdarbeiten begonnen aber dann nicht zu Ende geführt.1969 Im Dezember wird bereits abermals ein Bayernpokalspringen mit Teilnehmern aus fünf Nationen durchgeführt.1972 Mit Schreiben vom 26.01.72 wird dem SCR die Information über den Stand der Verhandlungen „Über die Schaffung von Leistungszentren“ vom BSV mitgeteilt.1972 Wieder einmal großes Internationales Pokalspringen am 10.12.72 mit Teilnehmern aus Kanada, Schweiz und Deutschland. Sieger Schmid Hans aus der Schweiz, bester Deutscher Tusch Rudi auf Platz 4. (Es war Toni Plenk´s letztes Springen)1972 Ein Höhepunkt für Toni Plenk war dann die Möglichkeit mit der deutschen nord. Mannschaft zu den Olympischen Winterspielen 1972 nach Japan zu reisen. Trotz seiner schweren Zuckerkrankheit wollte er sich diesen Traum erfüllen. Es war ein riesiges Erlebnis für ihn und er war tief beeindruckt von dem Erlebten. Aber gesundheitlich musste er diese Strapazen teuer bezahlen, er kam sehr geschwächt von der Reise zurück und erholte sich davon auch nicht mehr richtig.
Trotz seiner schweren Zuckerkrankheit kümmerte er sich noch um eine nachträgliche 50 Jahrfeier (Gründungsjahr 1920) die 1970 fällig gewesen wäre, für die sich aber in der damaligen Vorstandschaft keiner als dafür zuständig fühlte. So erstellte er selbst mit dem Grafiker Wels zusammen die dafür notwendige Chronik „eine Rückschau auf die 50 Jahre Vereinsgeschichte SCR“.
Er suchte in den alten Unterlagen des Clubs in seinem privaten Archiv und vor allem aus seinen Erinnerungen und stellte daraus ein Manuskript (dieses ist noch vorhanden). Der Wels stellte alles druckreif zusammen und lies es drucken.
Weiter besorgte Toni Plenk für verdiente und langjährige Clubmitglieder Festabzeichen und organisierte zu guter Letzt einen großen Festabend im Kurhaus für die „Nachträgliche 50 Jahrfeier“.
Dies war ihm ein ganz großes Bedürfnis, wo er doch alles miterlebt und mit gestaltet hat.
1974 Nach dem Tod des Schanzenbauers und Organisators Toni Plenk (+ 1974), war es vorerst vorbei mit den Skisprung-Veranstaltungen und es wurde ruhig auf den Schanzenanlagen am Zirmberg.
Es war die Zeit des Beginns von Biathlonveranstaltungen im Zirmberggebiet.
1970 – 1974
Von 1970 bis 1974 (5 x) hatte sie ja Toni Plenk (neben den Skisprungveranstaltungen) noch mit Start und Ziel an der Johannesbrücke organisiert. 1975 wurde dann das spätere Schießplatzgelände für den Biathlonsport gerodet. (siehe Plan des Gemeinde-Architekten Fromhold vom 28.10.75). Es war eine kleine Lichtung neben einer Forststraße, die vom Forstarbeiter Alfons Pichler gerodet wurde.
(Dort standen Christbaumgroße Fichtenbäumchen). Für den Abtransport sorgte die komplette Biathlon-Schüler- und Jugendmannschaft des SCR.
Mit primitiven Mitteln, die Schießplatzaufsicht war z.B. auf einem Jäger-Hochstand zwischen den Bäumen, wurde der Schießplatz auf einer freien Fläche errichtet.
1976
Die erste Veranstaltung war dann im März (5. – 7.03.76) die Deutsche Biathlon-Jugendmeisterschaft. Start und Ziel war noch am Seewirtsstadel, geschossen wurde am neuen Schießplatz.1978 wurde mit dem Bau der 1. Skirollerstrecke begonnen und noch im selben Jahr von der Nationalmannschaft, mit dem damals 18-jährigen Peter Angerer eingeweiht.
Gleichzeitig wurde in diesem Jahr der fünfte Internationale Biathloncup gemeinsam mit den Reichenhaller Jägern im neuen Stadion durchgeführt.
Vorher fand dieser Wettkampf von den Reichenhaller-Jägern selbst organisiert in der Schmelz bei Inzell statt.1979 wurde dann die erste Biathlon-WM im neuen Stadion durchgeführt und von da an hieß die jährliche Veranstaltung der „Weltcup“ und wurde nur noch unter der Führung des SCR (ohne Reichenhaller Jäger) durchgeführt.
Mit dem Biathlonsport ging es also nun aufwärts, die Schanzenanlagen dagegen ruhten.
1975
Lediglich die zwei Jugendschanzen, 36 und 50 Meter wurden bei der Planung für das Biathlonzentrum mit eingeplant und dann auch im Juni 1978 vom Architekt Heiler Reit im Winkl aufgemessen und 1979 gebaut (mit Erweiterung des Biathlonzentrums)1982 wurde dann der 1962 erbaute Holz-Kampfrichterturm durch einen neuen massiven Turm ersetzt.1985 Am 01.12.85 wurde eine DM im Skispringen durchgeführt. 1989 Wiederum ein Springen um die DM am 06.02.89.1990 Am 12.01.90 gab es ein Europacupspringen anlässlich der Alpen Adria Tournee.Anschließend am 04.02.90 wiederum ein Springen um die DM.
1992
Datum 12. – 13.12.92 war ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Ruhpoldinger Springergeschichte.
Der neue, im August neu gewählte Vorsitzende des SCR Herbert Fritzenwenger jun., brachte soviel neuen Schwung mit in die Veranstaltungsszene, dass er sich zutraute, ein in Kanada kurzfristig abgesagtes Weltcupspringen zu übernehmen.
„Dies war erstmals in der Sportgeschichte Ruhpolding“ (so im Ruhpoldinger Gemeindeanzeiger)
Herbert fand viele Gleichgesinnte, die ihn als Sponsoren weiter unterstützten: Fa. Assmann-Büromöbel, Warsteiner, Wolfgang Fousek, Anton Plenk, Andi Hochreiter und andere.
Leider spielte dann das Wetter nicht mit; das große Springen „fiel ins Wasser“. Es gab große finanzielle Einbußen, die mithaftenden Sponsoren mussten dafür einspringen.
1994
Am 11.02.94 wurde ein Europacupskispringen durchgeführt.
1997 Ebenso am 09.02.97. 1998 Deutsche Meisterschaft nordisch (vor Olympia) vom 28.01. bis 01.02.98.
Dazu ein Europacupspringen am 08.02.98.1999 – Und noch mal ein Europacupspringen am 31.01.99. 2000 In diesem Jahr wurde auch die gesamte Schanzenanlage K90 und K115 umgebaut und auf den neuesten Stand gebracht, sowie eine kleine Kinderschanze mit Mattenbelag dazu gebaut.

2001

Am 21.02.01 wurde die umgebaute Schanze von Matthias Mehringer eingesprungen.
2002 erhielt die 40 Meter Schanze einen Mattenbelag. Das Eröffnungsspringen fand dann am 17.08.02 statt.
Am 21.12.02 wurde ein Deutschlandpokal in der nordischen Kombination durchgeführt.
Am 25.12.02 verstarb leider viel zu früh der ehemalige vielseitige erfolgreiche Skisportler und gute Kamerad Theo Merkel.
Er war auch der Mann, den Ruhpolding als „Biathlon-Urgestein“ bezeichnete, weil er der Gründer dieses Sports in Ruhpolding war.
2003 veranstaltete der SCR ein „B“-WC Springen-COC, als Eröffnungsspringen vom 28.02. – 02.03.03
Ebenso noch mal ein „B“-WC Springen-NK vom 20. bis 21.12.2003.
Zur Erinnerung: Am 18.12.1903 war das Geburtsdatum von Toni Plenk, das heißt dieses Springen wurde genau zu seinem 100. Geburtstag veranstaltet. Sein Sohn Anton spendete zu diesem Anlass dem Sieger eine Prämie von 500 €.

2004 wurde der bereits 1968 von Toni Plenk geplante Schanzenlift neu geplant und im September erfolgte der Spatenstich.2005 Am 2. Januar wurde die neue Anlage bei der Durchführung des WC in der Nordischen Kombination eingeweiht.

2005 Ebenso in diesem Jahr erschien im Fernsehen ein Bericht über „Schneeübersommern“ in Finnland, den Toni Plenk sofort als CD dem Bürgermeister Andreas Hallweger zeigte und ihn dafür begeisterte einen Test für unser Biathlonzentrum zu unternehmen, was er auch umgehend in die Tat umsetzte.
Inzwischen wurde ein großes Schneedepot gebaut und dieses gehört jetzt zur ständigen Einrichtung des Biathlonzentrums.

2006 Durchführung eines WC-Nordischen Kombination am 03.01.06 und noch mal am 30.12.06 (diese wurde von Oberhof nach Ruhpolding verlegt).

2007 Nochmals ein WC-Nordische Kombination am 03.01.07.

2008 Die vielen Sprungveranstaltungen auf den Jugendschanzen in den vergangenen Jahrzehnten wurden hier nicht aufgeführt, da sie zu zahlreich waren und es meist nur auf „Gau-Ebene“ Teilnehmer gab.

2010 Durch den Umbau des Biathlonzentrums anlässlich der bevorstehenden Biathlon WM 2012 wurden nun die geforderten Voraussetzungen geschaffen, um ein Leistungszentrum für: Langlauf, Nordische Kombination, Skispringen und Biathlon zu werden.
Dazu muss man allen die dazu beigetragen haben herzlich gratulieren und zugleich aufrufen um auch wieder, im Sinne des Erbauers, auf den vorhandenen Sprungschanzen für „Leben“ zu sorgen.
Nach 50 Jahren (1962 bis 2012) ist damit die Vision von Toni Plenk in Erfüllung gegangen:


Berichte 2012-2015

 31.07.2015

Jahresbericht 14/15

Hier geht es zum Jahresbericht unseres Abteilungsleiter Biathlon Engelbert Sklorz


26.03.2015

Dreiländervergleich  Bayern – Tirol – Südtirol

Vom 20.03.15 bis 22.03.15 fand  in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena der traditionelle  Vergleichswettkampf der Schülerbiathleten statt. Hierfür durften die besten fünf Sportler aus Bayern, Tirol und Südtirol starten. Bereits das dritte Mal waren auch Teilnehmer aus der Schweiz am Start, die mit vielen Fans ihre Sportler lautstark anfeuerten. Motiviert starteten beim 4,5 km langen Sprint in der S 15 auch unsere heimischen Starter Hoheisel Marc und Schmid Bernhard. Marc kam mit zwei Mal 0 Fehler beim Schießen durch und erreichte den 3. Platz. Bernhard musste einmal in die Strafrunde, kam 5 sec. hinter Marc als 4. ins Ziel.

Am Sonntag fand der Verfolger, und für diese Wintersaison der letzte Wettkampf, statt. Die Wachstruppe wurde nach der regenreichen Nacht und etwas Schnee am Morgen, nochmals geprüft, konnte aber mit ihrer Erfahrung wieder perfektes Material zur Verfügung stellen.

Marc zeigte wieder ein perfektes Schießen und erreichte bei diesem schnellen Rennen mit vier Mal 0 Fehlern wieder  den hervorragenden 4. Rang. Bernhard musste insgesamt drei Mal in die Strafrunde und wäre gut unterwegs gewesen. Leider bog er auf der vierten Runde falsch ab, hatte somit 500m mehr in den Beinen, und erreichte als 7. das Ziel.

In der Nationenwertung gewannen die Bayern knapp vor Südtirol und Tirol. Ergebnislisten gibt es hier…


17.03.2015

Joka Deutsches Schülercup Finale

Letztes Wochenende fand für die Biathleten das Finale im Deutschen Schülercup statt.

In dem engen Teilnehmerfeld ging es für viele noch um wertvolle Punkte, für die Wertung zum Deutschen Schülermeister.

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Bernhard Schmid
Foto: Ernst Wukits

Am Freitag, 13.03.15 starteten in der Gruppe S15 Marc Hoheisel und Bernhard Schmid, zwei heimische Starter zunächst beim Techniksprint. Der Parcours war aufgrund des tiefen Sulzschnees sehr schwer zu laufen. Marc war trotzdem sehr gut unterwegs und konnte ohne Fehler in der Biathlonwertung den 5. Rang erreichen. Bernhard kam auch ohne Fehler durch, hatte aber mehr Zeit benötigt und wurde 10. (29 Teilnehmer)

Nach diesem Wettbewerb stand Marc in der Pokalwertung nun auf dem 5. Rang und Bernhard auf dem 10.Rang. Diese Ränge waren am Samstag ihre Startpositionen für den Massenstart.

Marc hatte seine Scheibe leider beim letzten Schuss stehen lassen, musste somit doch noch in die Strafrunde und wurde 9. von 28 Startern. Bernhard musste 5 Mal in die Strafrunde, war aber wieder laufstark unterwegs und erreichte den 4. Platz, das ihm nochmals gute Punkte brachte.

In der Pokal-Endwertung wurden dann die zwei schlechtesten Ergebnisse gestrichen und so rückte Bernhard auf dem 4. Platz vor. Marc war 3 Punkte dahinter auf dem 6. Platz von 35.

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Marc Hoheisel
Bild: Birgit Schmid

Am Sonntag wurden die Staffeln mit je 2 Langläufer und 2 Biathleten zusammen aufgestellt.

Bernhard wurde nach dem Gesamtergebnis im Team BSV I mit Schröter Jonas SCMK Hirschau, Weingärtner Alexander SC Ruhpolding und Bender Alexander FC Langdorf nominiert.

Marc startete im Team BSV II mit Milz Jakob SV Oberreute, Acher Maximilian SC Bayerischzell und Madersbacher Frederik SK Nesselwang.

Bei diesem spannenden Rennen konnte BSV I mit 1,2 Sekunden vor BSV III gewinnen, gefolgt vom Thüringer SV I mit 7,7 Sekunden. BSV II wurde mit 42,2 Sekunden Rückstand hervorragender 4. von 13. Mannschaften.


09.03.3015

Lucas Lechner und Marco Groß Deutsche Meister im Biathlon

Einen perfekten Abschluss der Deutschlandpokal-Serie erlebten die Ruhpoldinger Nachwuchsbiathleten vergangenes Wochenende in Notschrei im Schwarzwald. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Loipenbedingungen wurden dort im Rahmen des letzten Deutschlandpokals dieser Saison die Deutschen Biathlon Jugend- und Juniorenmeisterschaften ausgetragen.

Zwei Deutsche Meistertitel, einige Stockerlplätze und hervorragende Platzierungen in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals waren für die Ruhpoldinger Biathleten das erfreuliche Resümee eines sehr gelungenen Wettkampf-Wochenendes, das den Athleten aufgrund der schweren Strecken einiges abforderte.

Bereits im Einzelwettkampf am ersten Tag sicherten sich Lucas Lechner und Marco Groß durch ihre hervorragenden Leistungen den Titel des Deutschen Jugend- bzw. Juniorenmeisters im Biathlon. Die Bronze- und Silbermedaille von Simon Groß und Christian Hochreiter rundeten das gute Ergebnis noch ab.

Beim Sprint am nächsten Tag erkämpfte Simon Groß Silber, das tolle Rennen von Christoph Müller wurde mit Bronze belohnt.

Am letzten Wettkampftag stand noch ein Staffelrennen auf dem Programm, das dem Skiclub-Nachwuchs noch einmal vier Stockerlplätze bescherte.

Einen großen Beitrag zu den Erfolgen leisteten vor allem auch die Trainer und das Wachslerteam, ein ganz herzliches Dankeschön dafür! Besonders danken möchten wir an dieser Stelle Christian Hochreiter, der nach vielen Jahren unermüdlichen Einsatzes nun die Wachslschürze an den Nagel hängt.

Einzelwettkampf

Jugend 16 m: 1. Lucas Lechner, 5. Florian Schweiger, 6. Christoph Müller, 12. Raphael Lankes, 19. Florian Mortier

Jugend 17 m: 3. Simon Groß

Jugend 17 w: 15. Maren Lehner, 20. Elisabeth Sklorz

Junioren: 1. Marco Groß, 2. Christian Hochreiter, 7. Dominic Reiter, 10. Max Herrmann

Sprintwettkampf

Jugend 16 m: 3. Christoph Müller, 5. Lucas Lechner, 11. Florian Mortier, 12. Florian Schweiger, 20. Raphael Lankes

Jugend 17 m: 2. Simon Groß

Jugend 17 w: 5. Maren Lehner, 7. Elisabeth Sklorz

Junioren: 4. Marco Groß, 8. Christian Hochreiter, 9. Dominic Reiter, 10. Max Herrmann

Staffelwettkampf

Jugend I w: 3. BSV 1 mit Maren Lehner, 11. BSV 2 mit Elisabeth Sklorz

Jugend I m: 2. BSV 1 mit Simon Groß, 4. BSV 2 mit Lucas Lechner und Christoph Müller, 5. BSV 3 mit Florian Mortier und Florian Schweiger, 11. BSV 6 mit Raphael Lankes

Jugend II/Junioren m: 2. BSV 1 mit Marco Groß und Christian Hochreiter, 3. BSV 2 mit Dominic Reiter

Gesamtergebnis Pokalwertung Deutschlandpokal

Jugend 16 m: 2. Lucas Lechner, 4. Christoph Müller, 8. Florian Mortier, 10. Florian Schweiger, 17. Raphael Lankes

Jugend 17 m: 1. Simon Groß

Jugend 17 w: 6. Elisabeth Sklorz, 8. Maren Lehner

Junioren: 2. Marco Groß, 4. Dominic Reiter, 7. Christian Hochreiter, 9. Max Herrmann


03.03.2015

Bayerncup-Abschluss mit Bayerischer Meisterschaft in Nesselwang

Vom 27.02.2015 bis 01.03.2015 fanden die Bayerischen Meisterschaften im Biathlon statt, dies waren zugleich die letzten beiden Wettkämpfe der Bayerncup Serie.

Am Samstag stand der Einzelwettkampf mit 8 km und vier Schießeinheiten auf dem Programm. Hier hatte Marc Hoheisel nach dem ersten Schießen noch die Nase vorn, ließ aber dann insgesamt 5 Scheiben liegen, die mit je 45 Sekunden bestraft wurden. Dennoch konnte er mit der drittbesten Laufzeit den hervorragenden 4. Rang erreichen. Bernhard Schmid ließ bereits nach dem ersten Schießen zwei Scheiben stehen, konnte aber nach dem fehlerfreien Stehendschießen wieder auf einen guten Platz hoffen und erreichte mit insgesamt fünf Fehlern den 5. Platz

Am Sonntag fand der Sprintwettbewerb statt. Bayerischer Meister in Sprint, sowie seinen erste Sieg in dem starken Teilnehmerfeld, konnte mit null Fehlern und guter Laufzeit Bernhard Schmid nach Hause bringen. Marc hatte leider Probleme am Schießstand, musste vier Mal in die Strafrunde und erreichte den 9. Platz.

Bei der Pokalwertung erreichte in der Gruppe S 15 Marc den 4. Rang und Bernhard den 5. Rang.

In der Gruppe S14 wurde Demel Markus, der auch dieses Wochenende wegen Krankheit nicht starten konnte, 17.

Nächster Wettkampftermin: DSV Schülercup Finale vom 13.03.2015 bis 15.03.2015 in Ruhpolding/Chiemgau Arena

Einzel, 8km, l/s/l/s

4. Platz Hoheisel Marc, 0/1/2/2

5. Platz Schmid Bernhard, 2/0/3/0

Sprint, 6km l/s

Bayerischer Meister: Schmid Bernhard 0/0
9. Platz Hoheisel Marc 3/1

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02.03.2015

3 Stockerlpätze für Bernhard Schmid

Von 12.-15. Februar 2015 fand der DSV JOKA Schülercup in Oberwiesenthal statt.

Bereits am Freitag den 13. fand bei  strahlendem Sonnenschein der Einzel-Wettkampf statt. Demel Markus, S14, der seinen ersten Einsatz bei einem deutschen Schülercup hatte, war auf der 6 km langen Strecke gut unterwegs, leistete sich aber leider insgesamt 8  Fehler, und kam in seiner Klasse auf den 26.Rang.

In der Gruppe S15 hatte Hoheisel Marc, nachdem er bereits im ersten Liegend -Anschlag eine Scheibe stehen ließ, auch mit dem seinem Stehend-Anschlag zu kämpfen. 4 Scheiben blieben bei seinem 2. Durchgang schwarz. Insgesamt 8 Scheiben wollten sauber bleiben und wurde mit je 45 Sek. bestraft. Nach 7,9 km wurde er 20.

Besser schaffte es Bernhard Schmid. Obwohl er bereits beim ersten Liegend-Anschlag 2 Scheiben stehen ließ, erreichte er am Ende mit insgesamt 4 Fehler und zweitbester Laufzeit  den 3. Rang.

Am Samstag fand der Techniksprint stand. Auch dieses Mal mussten verschiedene Fahrformen in der ersten Runde bewältigt werden. Fahrfehler wurden mit 10 Sek. bestraft. Hier hatte Markus mit 2 Fehler im Technikparcours, sowie 2 Scheiben in Liegend -Anschlag und 4 Scheiben in Stehend- Anschlag, die mit Strafrunden beglichen werden mussten, viel Zeit liegen lassen. So wiederholte er den 26. Platz vom Vortag.

Schmid Bernhard konnte seine Leistung vom Vortag steigern, bestritt den Parcours ohne Fehler und erreichte mit einer Strafrunde und wiederum zweitbesten Laufzeit den 2. Platz. Marc hatte am diesen Tag auch mehr Glück, musste nur einmal in die Strafrunde und wurde sehr guter 5. von 30 Teilnehmern.

Zum Abschluss wurde am Sonntag, dieses Mal bei Nebel und Wind der Staffelwettbewerb durchgeführt. In die Gruppe BSV 1 wurden Schmid Bernhard, SCR, Bender Alex von FC Langdorf und Ruhpoldinger Skiclubkollege Hoheisel Marc aufgestellt. Leider musste Starter Bernhard nach dem Stehend-Anschlag, trotz 3 Nachlader einmal in die Strafrunde. Alex und Schlussläufer Marc brauchten auch ihre Nachlader um alle Scheiben zu treffen und so erreichte das Team hinter der fehlerfrei gebliebenen Mannschaft  SBW1 den hervorragenden 2. Platz

Die Gruppe BSV 7 mit Demel Markus (0/1), SCR, Wallner Maxi (2/2) von WSV Grafenau und Sander Jonas (1/2), SC Traunstein nahmen das erste Mal teil. Markus konnte als Starter seine Mannschaft als 13. auf seinen Teamkollegen wechseln. Am Ende reichte es für den 16. Platz.

Freitag, 13.02.2015
S14 Einzel 6 km, l-s-l
26. Demel Markus 2-2-4
S15 Einzel 7,9 km l-s-l-s
3. Schmid Bernhard 2-1-0-1
20. Hoheisel Marc 1-4-2-1
Samstag 14.02.2015
S14 Techniksprint 3,4 km l-s
26. Demel Markus 2-4
S15 Techniksprint 3,4 km l-s
2. Schmid Bernhard 0-1
5. Hoheisel Marc 0-1
Sonntag 15.02.2015
Staffel insg. 11,7 km l-s
2. BSV1 – Schmid Bernhard-Bender Alex-Hoheisel Marc
16. BSV7 – Demel Markus-Wallner Maxi-Sander Jonas

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Foto:Spark – Bernhard und Marc beim Einzelwettbewerb


27.02.2015

Biathlon Junioren WM in Minsk

Unser derzeit erfolgreichster Nachwuchsbiathlet, Marco Groß, durfte an der Junioren WM der Biathleten in Minsk teilnehmen. Mit zum Teil sehr guten Ergebnissen konnte er sich an die internationale Konkurrenz gewöhnen. Da Marco noch jung ist, darf er auch nächstes Jahr noch einmal bei den Junioren starten. Herauszuheben sind seine Leistungen im Verfolgungsrennen, von Platz 33 konnte er sich hier auf Platz 18 verbessern und seine gute Leistung mit der Staffel, die am Ende den 4. Platz erreichen konnte.

Herzlichen Glückwunsch Marco!

Hier geht es zu einem Artikel des OVB, der die Leistungen der Athleten aus der Region während diese JWM würdigt….


24.02.2015

Deutschlandpokal in Altenberg

Ein Deutschlandpokal stand am vergangenen Wochenende für unsere Sportler in Altenberg auf dem Programm. Am Samstag wurde erstmals ein Cross/Sprint Wettbewerb durchgeführt. Ein verkürzter Biathlon Sprint mit einer technischen Hürde wurde als Prolog bewältigt; diese Ergebnisse gaben die Plätze für die Finalläufe vor. Maren Lehner erreichte in der Jugendklasse 17 den. 2. Platz, Elisabeth Sklorz kam auf den 8. Platz.  In der Klasse Jugend 16 wurde Florian Schweiger wegen „Nichteinhaltung der Strecke“ mit 30 Strafsekunden belegt, so dass er seinen 4. Platz für das 1. Finale verlor und im 2. Finale (Platz 7-12) starten musste. Dies war zum Vorteil von Lucas Lechner, der so ins Finale um Platz 1 vorrückte und sich einen hervorragenden 2. Platz erkämpfte. Christoph Müller kam auf Platz 7, Florian Schweiger auf Platz 8. Im 3. Finallauf erreichte Florian Montier den 14. und Raphael Lankes den 17. Platz. Simon Groß siegte in der Jugenklasse 17; in der Klasse der Junioren erreiche Christian Hochreiter Platz 2, gefolgt von Dominic Reiter auf Platz 3 und Max Herrmann auf Platz 7.

Weiter gings am Sonntag mit einem Massenstartrennen .

Die Ergebnisse:

Jugend 17 weiblich (8km): 9. Elisabeth Sklorz, 12. Maren Lehner

Jugend 16 männlich (10 km): 1. Lucas Lechner, 2. Christoph Müller, 6. Florian Montier, 9. Florian Schweiger, 15. Raphael Lankes

Jugend 17 männlich (10 km): 1. Platz Simon Groß

Junioren (12,5 km): 2. Platz Christian Hochreiter, 3. Platz Dominic Reiter, 7. Platz Max Herrmann

S.S.


10.02.2015

Biathlon Deutschlandpokal in Oberhof

Marco Groß qualifiziert sich für die Junioren-WM

Am vergangenen Wochenende fand in Oberhof der zweite Wettkampf der Nachwuchsbiathleten in diesem Winter statt. Zudem wurden die Ergebnisse dieses Wochenendes für die älteren Teilnehmer aus der Jugend II und dem Juniorenbereich als Ausscheidung für die Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften von 18. – 24.02.2015 in Minsk gewertet.

Es herrschten relativ gute äußere Bedingungen, so dass sich die Sportler ganz auf die schweren Strecken am Rennsteig konzentrieren konnten. Der Skiclub Nachwuchs zeigte in der starken Konkurrenz erneut hervorragende Ergebnisse.

Im Sprintwettkampf unter Staffelbedingungen erreichten Elisabeth Sklorz und Lucas Lechner jeweils den dritten Platz, Simon Groß wurde hervorragender Zweiter und konnte dieses Ergebnis in der Verfolgung am letzten Wettkampftag noch mit einem souveränen Sieg toppen. Auch Christoph Müller konnte sich in der Verfolgung noch auf den 3. Podestplatz nach vorne kämpfen.

Marco Groß schaffte zweimal den Sprung auf’s Podest, wodurch er sich die Teilnahme an der Junioren-WM sicherte. Dominic Reiter verpasste die Qualifikation nur knapp, da seine Leistungen durch einen Infekt eingeschränkt waren. Wir wünschen Marco für die Wettkämpfe alles erdenklich Gute und hoffen, dass er an seine Erfolge vom letzten Jahr anknüpfen kann!

Ergebnisse

Sprint unter Staffelbedingungen

J 16 m: 3. Lucas Lechner, 8. Christoph Müller, 12. Raphael Lankes, 13. Florian Mortier, 15. Florian Schweiger

J 17 w: 3. Elisabeth Sklorz, 9. Maren Lehner

J 17 m: 2. Simon Groß

Jugend II: 24. Ludwig Güntner

Junioren: 4. Christian Hochreiter, 5. Dominic Reiter, 7. Marco Groß, 11. Max Herrmann

Sprint, 07.02.2015

J 16 m: 4. Lucas Lechner, 5. Florian Schweiger, 6. Christoph Müller, 10. Florian Mortier, 11. Raphael Lankes

J 17 w: 11. Elisabeth Sklorz, 14. Maren Lehner

J 17 m: 4. Simon Groß

Junioren: 3. Marco Groß, 5. Dominic Reiter, 9. Christian Hochreiter, 11. Max Herrmann

Verfolgung, 08.02.2015

J 16 m: 3. Christoph Müller, 4. Florian Mortier, 6. Lucas Lechner, 9. Florian Schweiger, 12. Raphael Lankes

J 17 w: 8. Elisabeth Sklorz, 10. Maren Lehner

J 17 m: 1. Simon Groß

Junioren: 2. Marco Groß,6. Dominic Reiter, 10. Christian Hochreiter, 11. Max Herrmann

Pokalwertung nach sechs Wettkämpfen

J 16 m: 3. Christoph Müller, 4. Lucas Lechner, 7. Florian Mortier, 9. Florian Schweiger, 20. Raphael Lankes

J 17 w: 5. Elisabeth Sklorz, 8. Maren Lehner

J 17 m: 1. Simon Groß

Jugend II: 30. Ludwig Güntner

Junioren: 1. Marco Groß und Dominic Reiter punktgleich, 9. Max Hermann, 10. Christian Hochreiter

Ergebnislisten:

Sprint

Verfolgung

Sprint Staffelbedingungen

Pokalwertung


28.01.2015

EYOF Spiele

Simon Groß konnte sich heute bei den EYOF Spielen im Biathlon Verfolgungsrennen von Platz 25 auf Platz 10 verbessern. Wir gratulieren Simon recht herzlich.

27.01.2015

EYOF Spiele

Simon Groß erreichte bei widrigen Witterungsverhältnissen unter 80 Teilnehmer den guten 25. Platz im Biathlon Sprint. Morgen geht es in das Verfolgungsrennen. Wir drücken weiter die Daumen.

23.01.2015

Unser Biathlet Simon Groß wurde für die XII. Europäische Olympische Jugend-Winterspiele 2015 (EYOF) in Vorarlberg und Liechtenstein nominiert. Wir gratulieren recht herzlich und drücken die Daumen für eine erfolgreiche Teilnahme.

20.01.2015

Deutschlandpokal Oberhof

Am vergangenen Wochenende konnte  in der DKB-Skiarena Oberhof ein Deutschlandpokal Biathlon durchgeführt werden. Eigentlich sollte diese Veranstaltung in Clausthal-Zellerfeld ausgetragen werden, doch dort war diese Veranstaltung  dem Schneemangel zum Opfer gefallen.

Am Samstag hatten unsere Sportler und Sportlerinnen einen Sprint und am Sonntag ein Sprint unter Staffelbedingungen auf dem Programm. An beiden Tagen war es am Schiessstand windig und auch die Strecken waren sehr anspruchsvoll.

Die Ergebnisse im SPRINT:

Jugend 16 weiblich, 6 km: 23. Platz Lisa Gastager

Jugend 17 weiblich, 6 km: 7. Platz Maren Lehner; 9. Platz Elisabeth Sklorz

Jugend 16 männlich, 7,5 km: 1. Platz Christoph Müller; 3. Platz Lucas Lechner; 12. Platz Florian Mortier; 13. Platz Florian Schweiger

Jugend 17 männlich, 7,5 km: 1. Platz Simon Groß

Jugend 2 männlich 7,5 km: 28. Platz Ludwig Günter

Junioren, 10 km: 5. Platz Marco Groß; 6. Platz Dominic Reiter; 10. Platz Maximilian Herrmann

Die Ergebnisse im Sprint unter Staffelbedingungen:

Jugend 16 weiblich, 6 km: 23. Platz Lisa Gastager

Jugend 17 weiblich, 6 km: 13. Platz Elisabeth Sklorz; 16. Platz Maren Lehner ;

Jugend 16 männlich, 7,5 km: 5. Platz Christoph Müller; 9. Platz Lucas Lechner; 10. Platz Florian Schweiger; 13. Platz Florian Mortier,

Jugend 17 männlich, 7,5 km: 7. Platz Simon Groß

Junioren, 10 km: 3. Platz Dominic Reiter; 5. Platz Marco Groß; 10. Platz Christian Hochreiter; 11. Platz Maximilian Herrmann

S.S

28.12.2014

Groß und Reiter bei German Team Challenge AufSchalke erfolgreich

Hervorragend in Szene setzen konnten sich unsere beiden Nachwuchshoffnungen Marco Groß und Dominic Reiter AufSchalke. Im Rahmen der German Team Challenge konnten Sie mit ihren Partnerinnen Platz 1 und 2 erreichen. Wir gratulieren recht herzlich. Mehr zu diesem Rennen und der gesamten Veranstaltung gibt es hier.

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Foto: www.biathlon-aufschalke.de

27.12.2014

Nachwuchs in Oberhof und Martelltal erfolgreich

Der bisherige Winter brachte auch die Planungen des heimischen Biathlon-Nachwuchses durcheinander – und so wurde der geplante Alpencup in Lenzerheide/Schweiz (Mitte Dezember) abgesagt.

Unser Nachwuchstrainer Kristian Mehringer war somit gezwungen, seine Gruppe zu teilen. Mit einem Teil fuhr er in die Skihalle nach Oberhof, der andere Teil nahm mit Ihrem Trainer Stefan Laube am Italiencup in Martelltal teil.

In Oberhof bestand Simon Groß (SC Ruhpolding) als Punktbester in seiner Altersklasse  die Qualifikation für die EYOF-Jugend-Winterspiele. Elisabeth Sklorz und Maren Lehner (beide SC Ruhpolding)  erreichten Podestplätze, verpassten aber leider die Qualifikation.

Im Martelltal standen zwei Sprints auf dem Programm, die als Vorbereitung für die  wichtigen Wettkämpfe in den nächsten Monaten gedient haben . Mit den Strecken auf  1700m hatten einige Sportler zu kämpfen, alle waren jedoch froh endlich mal Schnee unter den Füßen zu haben und wieder Wettkampfluft zu schnuppern.

Die Ergebnisse der Junioren:

  1. und 13. Platz für Christian Hochreiter, SC Ruhpolding
  2. und 21. Platz für Max Hermann, SC Ruhpolding

Die Ergebnisse der Jugend (Jahrgang 1996-2000), 82 Teilnehmer!

  1. und 28. Platz für Lucas Lechner, SC Ruhpolding
  2. und 31. Platz für Florian Mortier, SC Ruhpolding
  3. und 26. Platz für Florian Schweiger, SC Ruhpolding
  4. und 60. Platz für Raphael Lankes, SC Ruhpolding
  5. Platz für Ludwig Günther, SC Ruhpolding

Die Ergebnisse der Jugend weiblich (Jahrgang 1996-2000)

  1. und 42. Platz für Lisa Gastager, SC Ruhpolding

S.S.

15.11.2014

Dominic Reiter gewinnt Saisonauftakt in Norwegen

Dominic Reiter vom SC Ruhpolding ist schon in beachtlicher Form. Heute konnte er den international besetzten Saisonauftakt in Sjusjoen NOR in der Juniorenklasse gewinnen. Herzlichen Glückwunsch Dominic! Mehr dazu können Sie hier lesen…..

Bayer. Meisterschaften Sommerbiathlon 2014

Vergangenes Wochenende hatte der Ski-Club in der Chiemgau-Arena vom Freitag, 16.05. bis Sonntag 18.05.2014 eine Mammutveranstaltung abzuwickeln.Etwa 250 Teilnehmer aus Bayern, Baden Württemberg und Niedersachsen waren an jeweils bis zu 4 Wettkämpfen täglich am Start. Die Vorbereitungen und die Abwicklung dieser Großveranstaltung unter der Leitung von Engelbert Sklorz und Alois Reiter waren wieder eine große Herausforderung für unsere zahlreichen Helferinnen und Helfer. Dafür dankt der Ski-Club ausdrücklich allen, angefangen von den Kuchenlieferungen, Küchenpersonal, Materialkontrolle, Strecke, Schießstand, Strafrundenkontrolle bis hin zum Zeitnahme- und Auswertungsteam.Mit Angehörigen und Betreuern übernachteten etwa 300 Personen an 2 – 3 Tagen in Ruhpolding. Der Tourismus im Ort dürfte bei geschätzten 700 Übernachtungen und einer Wertschöpfung von ca. 50.000 EUR besonders in der „staaden Zeit“ ein gutes Geschäft gemacht haben.
Der Ski-Club hat damit wieder bewiesen, dass er den Zweck des Clubs neben der Förderung der Jugend auch die „Hebung des Tourismus“ ernst nimmt.

Ergebnislisten vom 17.05.2014

Sprint LG [139 KB]

Sprint KK [113 KB]

Staffel LG [115 KB]

Staffel KK [103 KB]

Ergebnislisten vom 18.05.2014

Massenstart LG [133 KB]

Massenstart KK [112 KB]

Drei-Ländervergleichskampf in Antholz

Unsere Mannschaft

v.l.n.r. hinten: Florian Schweiger, Lisa Gastager, Emelie Haßlberger, Christoph Müller, unten: Alexandra Grießenböck, Engelbert Sklorz und Jörg Müller nicht auf dem Bild: Bernhard Schmid

Erfolgreiches Wochenende unserer Schülerbiathleten

Erstmals wurde im Weltcupstadion in Antholz der Biathlon Dreiländervergleichs-Wettkampf organisiert. An diesem Rennen nahmen ca. 100 Athleten aus Bayern, Tirol, Südtirol und der Schweiz als Gastmannschaft teil. Die Organisatoren hatten auf Grund der warmen Temperaturen alle Hände voll zu tun, um den jungen Athleten gute Bedingungen auf der Loipe zu bieten – und dies war zur vollsten Zufriedenheit aller Teilnehmer.

Nicht nur mit den schwierigen Verhältnissen, sondern auch mit der Höhe mußten sich unsere Biathleten arrangieren, was Ihnen aber sehr gut gelang.

Für unsere Athleten der Schülerklasse 14 und 15 ist dieses Rennen der einzige internationale Vergleich in der Wintersaison und diese wollten hier natürlich beweisen, dass Sie fleißig trainiert haben. Die besten 5 Sportler und Sportlerinnen aus den verschiedenen Landesverbänden konnten sich für die Teilnahme an diesem Wettkampf qualifizieren.

Unsere Trainer Alexandra Grießenböck und Engelbert Sklorz sowie unser Wachser Jörg Müller waren mit 32 Sportlern nach Antholz gereist, verstärkt mit Biathleten und Biathletinnen aus Neubau, Bodenmais, Bad Tölz, Tegernsee, Nesselwang, Hochvogel München, Kiefersfelden, Oberammergau, Ramsau sowie deren Trainer und Betreuer.

Am Samstag wurde ein Massenstartennen gestartet – und schon hier zeigte sich die Stärke unserer Sportler. In der S 15 startete Christoph Müller und ereichte nach 6km und 4 Schießeinlagen mit 1 Fehler Platz 2, Florian Schweiger mußte leider 4 Strafrunden absolvieren, aber auf Grund seiner hervorragenden Laufleistung kam er auf Platz 3.

Emilie Haßlberger mußte bei diesem Rennen dreimal in die Strafrunde, erreichte Platz 5 und Lisa Gastager kam auf Platz 7, mit 4 Strafrunden.

Für den Sonntag war ein Sprintwettkampf angesagt. Das Wetter meinte es nicht mehr so gut und schon beim Anschießen wehten starke Windboen durch das Antholzer Stadion.

Unsere Kids waren jedoch wie immer voll motiviert und so erreichte Florian Schweiger nach 6 km und 0 Schießfehlern Platz 1, gefolgt von Christoph Müller auf Platz 2, der einmal in die Strafrunde mußte.

Lisa Gastager leistete sich ebenfalls einen Schießfehler und erreichte Platz 5, Emilie Haßlberger mußte dreimal in die Strafrunde und kam auf Platz 9.

Bernhard Schmid hatte heute sein erstes Rennen, da er im Massenstart krankheitsbedingt leider nicht an den Start gehen konnte. Beim Sprintrennen hatte er es beim Stehendanschlag mit einer Windboe zu tun, er erkämpfte sich trotz 6 Straf-runden Platz 10.

In der Mannschaftswertung erreichte das Team des Bayerischen Skiverbandes mit einem sehr großen Vorsprung vor Südtirol und Tirol Platz 1 und durfte somit den Wanderpokal, der bereits seit einigen Jahren im Besitz der “Bayern” ist wieder mit nach Hause nehmen!

Für unsere Schülerbiathleten des SC Ruhpolding – Lisa Gastager, Emelie Haßlberger, Florian Schweiger, Christoph Müller sowie Lucas Lechner und Florian Mortier (die an diesem Wochenende nicht dabei waren) war dies der “letzte Wettkampf mit Luftgewehr”, ab der kommenden Saison starten Sie in der Jugend und steigen auf das Kleinkalibergewehr um.

Ein tolles, erfolgreiches Wochenende war hierfür sicher ein krönender Abschluss!

Marco Groß gewinnt 2 x Silber bei der Jugend WM

Zwei Silbermedaillen für Marco Groß bei den Biathlon Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften in Presque Isle, USA

Unser Biathlon-Nachwuchstalent Marco Gross feierte bei den Biathlon Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften, die von 28.02. – 07.03.2014 in den USA stattfanden, den bislang größten Erfolg seiner jungen Karriere.
Der 18-jährige Ruhpoldinger konnte sich dank seiner hervorragenden Leistungen im Deutschlandpokal als einziger deutscher Sportler in seiner Altersklasse für die Teilnahme an den Biathlon-Weltmeisterschaften des Nachwuchses qualifizieren.
Nach einer Vorbereitung in Obertilliach ging die Reise über den Großen Teich in den Norden der USA, ins bitterkalte Presque Isle im Bundesstaat Maine. Neben der tollen Atmosphäre mit vielen internationalen Begegnungen mussten die Athleten dort auch tägliche Temperaturen im zweistelligen Minusbereich und einen sehr windigen Schießstand bewältigen.
Marco Groß kam mit den Bedingungen sehr gut zurecht und konnte sich gleich beim ersten Wettkampf am Eröffnungstag mit nur 1,7 Sekunden Rückstand den Titel des Vizeweltmeisters im Sprint der Jugend sichern. Beim Verfolgungswettkampf zwei Tage später musste er sich wieder nur dem überragenden Läufer Sean Doherty aus den USA geschlagen geben und durfte bei der Siegerehrung das zweite Mal die Silbermedaille in Empfang nehmen. Auch im Einzelwettkampf lag Marco bis zum letzten Schießen auf Medaillenkurs, wo er dann aber nach drei Fehlern einige Konkurrenten vorbeiziehen lassen musste und am Schluss den 8. Platz belegte.

Der Skiclub Ruhpolding gratuliert Marco recht herzlich zu diesen hervorragenden Leistungen und ist sehr stolz, wieder einen jungen Biathleten mit internationalen Erfolgen feiern zu können!

Ergebnisse:
Einzel [742 KB]

Sprint [736 KB]

DSV Joka Schülercup

Startlisten Techniksprint [16 KB]

Ergebnisliste-Techniksprint-Gesamt.pdf [4.781 KB]

Ergebnisliste-Techniksprint-nur-Biathlon.pdf [2.297 KB]

Ergebnisliste-Techniksprint-nur-ll.pdf [2.988 KB]

Pokalwertung-nach-5.-Wettkampf-Techniksprint.pdf [601 KB]

Pokalwertung-nach-7.-Wettkampf-Techniksprint.pdf [865 KB]

Ergebnisliste Massenstart Biathlon [2.302 KB]

Pokal-Endwertung-Biathlon.pdf [866 KB]

Mixed Staffel [2.694 KB]

Mixed Staffel außer Konkurrenz [2.096 KB]

Deutschlandpokal Oberhof

Top Platzierungen für Ruhpoldinger Biathleten beim Deutschlandpokal

Der vorletzte Deutschlandpokal dieser Saison fand am vergangen Wochenende in der DKB-Ski-Arena in Oberhof statt. Der Nachwuchs konnte dort auch gleich ein bisschen „Weltcup-Wetter“ schnuppern, bereits das Training am Freitag musste wegen Nebel verschoben werden. Auch an den beiden Wettkampftagen herrschten mit Nebel und böigem Wind schwierige Bedingungen, wobei die Streckenverhältnisse beim Sprint am Samstag noch sehr gut waren.

Seine überragende Form stellte erneut Simon Groß mit einem ersten Platz im Sprint und einem zweiten Rang im Massenstart unter Beweis. Der Gesamtsieg in der Pokalwertung der Jugend 16 dürfte damit gesichert sein. Auch Frederic Plützer mischte mit einem 3. und einem 4. Platz bei der Jugend 17 wieder ganz vorne mit. Ein weiteres Top-Ergebnis erzielte Elisabeth Sklorz mit dem 2. Platz im Massenstart, beim Sprint belegte sie Rang 11. Maren Lehner erreichte die Plätze 21 und 13, Max Herrmann errichte in beiden Wettkämpfen den 14. Rang. Dominic Reiter erkämpfte sich nach seiner langen verletzungsbedingten Pause die Plätze 8 und 7 und Christian Hochreiter konnte nach einem 13. Rang im Sprint am Massenstart krankheitsbedingt nicht mehr teilnehmen.

Ergebnislisten

Ergebnisse Sprint [69 KB]
Ergebnisse Massenstart [36 KB]
Pokalwertung [32 KB]

Bayerische Schülermeisterschaft

Foto:Sabine SchweigerIn der S 15 ging der 1. Platz an Christoph Müller, Lucas Lechner erreichte Platz 5, gefolgt von Florian Schweiger auf Platz 7 und Florian Mortier auf Platz 8.Die Bayerische Schülermeisterschaft sollte eigentlich in Nesselwang ausgetragen werden, aber die wenig winterlichen Verhältnisse ließen dies leider nicht zu und so übernahm kurzerhand der SC Ruhpolding die Durchführung dieser Veranstaltung. Es wurde ein Einzelwettkampf ausgetragen; für jeden Schießfehler wurde den Sportlern eine Zeitstrafe auf die Laufzeit aufgerechnet – da tat wirklich jeder Fehler weh, denn diese Strafe (30, bzw. 45 sek./Fehler) konnte man nicht einfach reinlaufen!Die Ergebnisse:
Schüler 14, 6 km: 7. Platz Bernhard Schmid (SC Ruhpolding), 26:16,6/5;
Schüler 15, 8 km: 2. Platz Lucas Lechner (WSV Kiefersfelden), 28:24,2/1; 4. Platz Christoph Müller (SC Ruhpolding), 28:56,1/2; 8. Platz Florian Schweiger (SC Ruhpolding), 29:51,9/3; 10. Platz Florian Mortier (SC Ruhpolding), 30:54,1/4;
Schülerinnen 15, 8 km: 8. Platz Emilie Haßlberger (SC Ruhpolding), 33:54,8/3; 10. Platz Lisa Gastager (SC Ruhpolding), 36:44,0/7;Anschließend fand die Siegerehrung zur Gesamtwertung-Bayerncup statt. Diese Serie umfaßt 6 Wettkämpfe, die bereits im Herbst mit der Sommerleistungskontrolle in Ruhpolding begonnen hat. Es folgte ein Wettkampf in Neubau, ein weiterer in Kaltenbrunn, Bayer. Eisenstein, Neubau und die heutige Bayerische Meisterschaft in der Chiemgau Arena.Hier erreichte Bernhard Schmid in seiner 1. Saison als „Biathlet“ bei den Schülern 14 Platz 8.Bei den Mädels der Schülerklasse 15 kam Lisa Gastager auf Platz 5 und Emilie Haßlberger beendete den Bayerncup, ebenfalls in Ihrer 1. Biathlon-Saison auf Platz 7.Ein herzlicher Dank geht nicht nur an unsere Trainer Alexandra Griessenböck und Engelbert Sklorz, sondern auch an unser Wachsteam mit Jörg Müller (Ruhpolding), Freddy Lehrberger (Vachendorf), Frank Veit (Kiefersfelden) und Christian Spark (Traunstein) – die einen erheblichen Anteil an diesen Erfolgen haben!
S.S.
Ergebnislisten
Ergebnisliste [914 KB]
Pokalwertung [11 KB]

Erfolgreiches Wochenende in Oberwiesenthal

Christoph Müller

(2.v.r) konnte das „gelbe Trikot des Führenden“ in der Schülerklasse 15 in Empfang nehmen, das er natürlich beim Schülercup-Finale in Ruhpolding vom 07.03.14-09.03.14 verteidigen möchte. Wir drücken Ihm die Daumen.

Florian Schweiger siegt im Einzelwettkampf und wird Deutscher Schülermeister in der Staffel

Der WSC Erzgebirge Oberwiesenthal war Ausrichter des DSV JOKA Schülercup-Biathlon. Es standen 3 Wettkämpfe auf dem Programm – Einzelwettkampf, Sprintrennen und zum Abschluß die Staffelrennen um die Deutsche Schülermeisterschaft.
Was das Wetter anging- Oberwiesenthal hatte wieder einmal alles zu bieten; Nebel, Wind, ein bißchen Sonne und natürlich mischte auch der Regen mit.
Florian Schweiger ließ sich jedoch nicht beirren – nach seiner überstandenen Verletzungspause war er zum Angriff bereit und dies zeigte er gleich beim Einzelwettkampf über 7,9 km. Für jeden Fehler bekamen die Biathleten 45 sek aufgerechnet, da sollte man sich am Schießstand keine Schnellfeuereinlage erlauben! Florian leistete sich bei den zu absolvierenden 4 Schießeinlagen
2 Fehler – beide liegend – und kam mit einem Vorsprung von 20,3 sek auf Platz 1. Seinen Vereinskollegen erging es am Schießstand leider nicht so gut. Christoph Müller leistete sich 4 Fehler, kam hiermit auf Platz 7. Mit 5 Fehlern im Gepäck erreichte Florian Mortier Platz 11 und Lucas Lechner erreichte mit 6 Schießfehler Platz 14.
Emilie Haßlberger und Lisa Gastager mußten feststellen, dass bei einem Einzelrennen die Plätze am Schießstand vergeben werden – und so kam Emilie in Ihrem 1. Biathlonjahr mit 6 Fehler (das ist ein Zeitaufschlag von 4:30 Min.) auf Platz 29 und Lisa mit einem Aufschlag von 7:30 Min. auf Platz 32.
Bernhard Schmid hatte eine Strecke von 6 km zu absolvieren, bei seinen 3 Schießeinlagen leistete er sich leider 4 Fehler und erreichte einen sehr guten 7. Platz. Auch seine Klasse, die Schüler 14 ist mit 27 Biathleten stark besetzt! Beim Technik-Sprint zeigte sich der blaue Himmel vom Vortag leider nicht mehr, und so mußten sich unsere Sportler und Sportlerinnen mit dem Regen arrangieren. Bernhard Schmid verließ den Schießstand mit insgesamt 3 Fehler und kam auf einen guten Platz 6. Christoph Müller erging es am Schießstand besser als am Vortag – er leistete sich zwar 2 Fehler im Stehend-Anschlag, erreichte jedoch Platz 2. Florian Schweiger kam mit 3 Fehler auf Platz 12, Lucas Lechner erreichte Platz 17 mit 5 Fehler und Florian Mortier Platz 19, mit ebenfalls 5 Schießfehler.
Die anspruchsvollen Strecken in Oberwiesenthal waren nicht auf der Seite unserer Mädels; Lisa Gastager kam im Sprint auf Platz 26 und Emilie Haßlberger auf Platz 29.
Doch dann kam der Tag unserer Schüler-Biathleten – die „Staffel zur Deutschen Schülermeisterschaft“ stand auf dem Programm und hier wollte man natürlich zeigen, woher man kommt – aus BAYERN!
Florian Schweiger startete in der Staffel BSV II. Er ging als Startläufer ins Rennen und konnte die Staffel bereits auf Platz 1 an Alexander Bender aus Langdorf übergeben. Mit guten Leistungen, sowohl am Schießstand als auch in der Loipe gaben diese Jungs Ihre Führung nicht mehr aus der Hand und so konnte der Schlußläufer Andreas Melch vom SV Bayer. Eisenstein die Staffel BSV II mit einem Vorsprung von 30,3 sek. ins Ziel bringen. Nicht weniger unspektakulär ging es bei den weiteren Staffeln zu. Christoph Müller startete in der Staffel BSV I mit Simon Bömmel vom SV Tegernsee und Markus Schweinberg vom SC Füssen, diese erreichten einen hervorragenden 2. Platz.
Lucas Lechner und Florian Mortier sowie Marco Kasberger vom SC Zwiesel starteten in der Staffel BSV III – und kamen auf den 3. Platz.
Nicht zu vergessen ist auch der Einsatz von Bernhard Schmid, der in der Staffel BSV V an den Start ging – diese Staffel erreichte Platz 10 in einem Starterfeld von 16 Staffeln! Lisa Gastager ging als Startläuferin der Staffel BSV V ins Rennen und kam auf Platz 7, Emilie Haßlberger war ebenfalls Startläuferin der Staffel BSV VIII, diese erreichte den 19. Platz. Christoph Müller konnte das „gelbe Trikot des Führenden“ in der Schülerklasse 15 in Empfang nehmen, das er natürlich beim Schülercup-Finale in Ruhpolding vom 07.03.14-09.03.14 verteidigen möchte.Wir drücken Ihm die Daumen!

Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaften

Altenberg in Sachsen war am vergangenen Wochenende Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Jugend- und Juniorenbiathlon. Mit drei Wettkämpfen wartete ein straffes Programm auf den Nachwuchs und für den einen oder anderen stand auch noch die Qualifikation für die Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften auf dem Spiel.
Der Einzelwettkampf mit Nebel und Wind war für die Sportler dann gleich eine große Herausforderung. Trotz vieler Schießfehler konnte Simon Groß einen Sieg in seiner Klasse verbuchen, Maren Lehner schaffte den ersten Stockerlplatz in dieser Saison und auch Marco Groß überzeugte wieder mit einem 3. Platz. Der Rest der Ruhpoldinger Truppe belegte jeweils in ihren Altersklassen folgende Platzierungen: Elisabeth Sklorz 16., Frederic Plützer 10., Max Herrmann 9. und Christian Hochreiter 15.
Beim Sprint wurden die Karten wieder neu gemischt und diesmal gelang Elisabeth Sklorz mit einer fehlerfreien Schießleistung der ersehnte Sprung auf das Podest. Max Herrmann schaffte zum zweiten Mal an diesem Wochenende die Top Ten und Marco Groß bestätigte seine hervorragende Form mit einem 2. Platz. Die weiteren Ruhpoldinger belegten die folgenden Plätze: Simon Groß 8, Maren Lehner 21, Frederic Plützer und Christian Hochreiter 11.
Am letzten Wettkampftag stand ein Staffelwettkampf mit gemischten Länder-Teams auf dem Programm, wo sich Simon Groß mit seinen Mannschaftskollegen noch einmal einen ersten Platz sicherte. Elisabeth Sklorz wurde mit dem Team BSV 4 Fünfte, ebenso wie Christian Hochreiter. Maren Lehner belegte mit BSV 5 den 11. Platz, Sechster wurde Marco Groß mit BSV 2 und Max Herrmann kam mit BSV 6 auf Platz 10.
In der Gesamtwertung der Deutschlandpokal-Serie konnten die Führenden Simon und Marco Groß jeweils ihren Vorsprung weiter ausbauen. Ein besonderes Highlight erwartet nun Marco Groß, der sich mit seinen hervorragenden Leistungen für die Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften von 26.02. bis 07.03.2014 in Presque Isle, USA qualifizieren konnte. Wir drücken die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg!
Einen wesentlichen Beitrag zu den Erfolgen leistete wie immer die unermüdliche Wachsler-Crew, herzlichen Dank dafür!Hier die Ergebnisse:

Einzelwettkampf [24 KB]

Sprintwettkampf [35 KB]

Staffel [29 KB]

Pokalwertung [32 KB]

Bayerncup – KLASSISCH- in Neubau/Fichtelberg

Gute Leistungen unserer Schülermannschaft

Der SC Neubau war Ausrichter eines Bayerncups, der in klassischer Technik am Fichtelberg ausgetragen wurde. Die Bedingungen waren nicht einfach – eine schwere Strecke, teilweise windige Verhältnisse am Schießstand; aber unsere Biathleten lernen mit diesen Verhältnissen umzugehen – was sich bei den Platzierungen zeigte.
Bernhard Schmid mußte in der Schülerklasse 14 bereits 6 km und 4 Schießeinlagen absolvieren. Leider leistete er sich stehend jeweils 1 Fehler, kam aber auf einen beachtlichen 6. Platz.
In der Schülerklasse 15 zeigte Christoph Müller sein Können beim Schießen, mit 0 Fehler erreichte er Platz 2; Lucas Lechner kam ebenfalls mit 0 Fehler auf Platz 4. Florian Mortier profitierte von seiner hervorragenden Leistung in der Loipe und kam trotz 5 Schießfehler auf Platz 6.
Emelie Haßlberger glänzte ebenfalls am Schießstand mit 0 Fehler und erreichte Platz 4, gefolgt von Lisa Gastager auf Platz 5 mit 3 Fehler.

DSV JOKA Schülercup in Oberhof

Bernhard Schmid

In seinem „1. Biathlonjahr“ belegte er im Sprint den beachtlichen 2. Platz!In der DKB – Skiarena Oberhof stand am 01. und 02. Februar ein DSV JOKA Schülercup – ausgetragen als Sprint und Verfolgung, auf dem Plan. Bestens betreut von Alexandra Grießenböck und Engelbert Sklorz reisten unsere Sportler nach Thüringen: Leider kamen nicht alle unserer jungen Biathleten und Biathletinnen mit dem „Oberhofer Wetter“ zurecht, was sich am Schießstand zeigte.
Bernhard Schmid hatte beim Sprint jedoch wenig Probleme und kam nach 4 km und 2 Schießeinlagen auf einen beachtlichen 2. Platz in der Schülerklasse 14, in der 28 Sportler am Start waren! Die Jungs der Schülerklasse 15 mussten 6 km absolvieren, ebenso 2 Schießeinlagen. Trotz 3 Schießfehler zeigte Christoph Müller wieder einmal sein Können in der Loipe und sicherte sich den 1. Platz, Florian Mortier erreichte Platz 9 , Lucas Lechner kam auf Platz 11 und Florian Schweiger erkämpfte sich nach Bindungsbruch und mit einem Ersatzski Platz 22. Unsere Mädels der Schülerklasse 15 verließ das Glück leider auch am Schießstand – Lisa Gastager erreichte Platz 30 und Emilie Haßlberger Platz 32. Am nächsten Tag stand ein Verfolgungswettkampf an – Bernhard Schmid kam nach 6 km und 3 Schießeinlagen auf Platz 20. Christoph Müller leistete sich 4 Schießfehler, erreichte aber dennoch einen hervorragenden 3. Platz in der Schülerklasse 15, Florian Mortier kam auf Platz 8, Florian Schweiger erreichte Platz 13 und Lucas Lechner Platz 22.
Lisa Gastager wurde 13., Emilie Haßlberger kam auf Platz 30.
Ausruhen können sich unsere Biathleten allerdings noch nicht – am kommenden Wochenende steht ein Bayerncup in Neubau auf dem Programm bevor es dann nächste Woche zum Deutschen Schülercup nach Oberwiesenthal geht.
Wir drücken die Daumen und wünschen Euch viel Erfolg!

S.S.

Doppelsieg für Marco Groß beim 3. Deutschlandpokal der Biathleten in Kaltenbrunn

Trotz knapper weißer Pracht gelang es dem SC Mittenwald am vergangenen Wochenende in Kaltenbrunn, den deutschen Nachwuchsbiathleten gute Wettkampfbedingungen zu bieten, so dass auch der dritte Deutschlandpokal dieser
Saison planmäßig durchgeführt werden konnte. Außerdem standen mit einem Sprintwettkampf unter Staffelbedingungen und einem Verfolger spannende Wettkämpfe auf dem Programm. Für die Ruhpoldinger Truppe gab es erneut gute Platzierungen, obwohl die´schwierigen Windverhältnisse beim Verfolger am Sonntag allgemein für nicht optimale Schießleistungen sorgten und auch der schwierigen Strecke Tribut gezahlt werden musste. Seine überragende Form stellte Marco Groß mit einem Doppelsieg unter Beweis und auch sein Bruder Simon schaffte wieder zweimal den Sprung auf’s Stockerl. Weitere Top Ten Platzierungen erreichten Maren Lehner (7.), Elisabeth Sklorz (9.),
Frederic Plützer (6.) und Christian Hochreiter (5.). Beim Verfolger konnte sich Elisabeth Sklorz noch um drei Plätze nach vorne kämpfen, und auch Max Herrmann machte einen Rang gut. Maren Lehner und Frederic Plützer nahmen ihre Startnummer als Platzierung wieder mit ins Ziel. Simon und Marco Groß dürfen den nächsten Wettkampf erneut im Leader-Trikot antreten. In der Pokal-Zwischenwertung der weiteren Klassen belegen Elisabeth Sklorz und Maren Lehner die Plätze 15 und 16, Frederic Plützer den 12. Rang, Christian Hochreiter ist mit Platz 9 in den Top Ten und Max Herrmann auf Platz 17.

Die Ergebnislisten der beiden Tage:

Sprint [71 KB] – Verfolgung [119 KB]

Pokal-Zwischenwertung [111 KB]

Einen umfassenden Bericht brachte auch das OVB

AR

DP Biathlon

Top Platzierungen für die Ruhpoldinger BiathletenAm 11. und 12. Januar fand in Notschrei der zweite Wettkampf des Biathlon Deutschlandpokals statt. Da auch in Baden-Württemberg der Winter noch nicht wirklich Einzug gehalten hat, mussten die Sportler und Wachstechniker mit schwierigen Bedingungen aus altem, neuen und Kunstschnee zurechtkommen. Dem Ruhpoldinger Nachwuchs gelang dies aber sehr gut, das Wochenende war mit vier Stockerlplätzen und vier weiteren Top-Ten- Platzierungen sehr erfolgreich.
Ein perfektes Geburtstagsgeschenk machte sich Christian Hochreiter mit seinem Sieg beim ersten Sprintwettkampf. Marco und Simon Groß konnten sich dann am nächsten Tag in ihren Alterklassen gegen alle Konkurrenten durchsetzen.
Ergebnisse Sprintwettkampf 11.01.2014
J 16 w: 6. Maren Lehner, 7. Elisabeth Sklorz
J 16 m: 2. Simon Groß
J 17 m: 11. Frederic Plützer
J 18 m: 1. Christian Hochreiter, 6. Marco Groß, 12. Max Herrmann
Ergebnisse Sprintwettkampf 12.01.2014
J 16 w: 15. Maren Lehner,16. Elisabeth Sklorz
J 16 m: 1. Simon Groß
J 17 m: 20. Frederic Plützer
J 18 m: 1. Marco Groß, 6. Christian Hochreiter, 13. Max Herrmann
Das OVB hat einen Artikel über das Abschneiden der gesamten Stützpunktmannschaft geschrieben.
Ergebnislisten
dp-notschrei-ergebnisliste-frauen-samstag-1401.pdf [433 KB]
dp-notschrei-ergebnisliste-maenner-samstag-140.pdf [434 KB]
dp-notschrei-ergebnisliste-maenner-samstag-140.pdf [434 KB]
dp-notschrei-ergebnisliste-maenner-sonntag-140.pdf [434 KB]
pokal-zwischenwertung-nach-wk-notschrei-berich.pdf [19 KB]

Ruhpolding übernimmt IBU Cup

Wie die IBU heute bekannt gegeben hat, wird der IBU Cup Nr. 6 von Altenberg nach Ruhpolding verlegt. Für uns heißt das, dass wir jetzt die Chance haben einen weiteren international sehr bedeutenden Wettkampf in Ruhpolding durchzuführen. Wir hoffen, dass wir den Erwartungen der Athleten aus über 30 Nationen gerecht werden können und wollen genau so gute Gastgeber wie zum Weltcup sein. Der Wettkampf findet 1 Woche nach dem Weltcup statt. Hier das Programm.

Deutschland Pokal Biathlon

Am 21. und 22.12.2013 startete der Deutschlandpokal der Biathleten für den Ruhpoldinger Nachwuchs mit einem Heimspiel in der Chiemgau-Arena. Für das erste Kräftemessen konnte der Skiclub Ruhpolding den insgesamt 180 Athleten aus ganz Deutschland hervorragende Wettkampfbedingungen präsentieren. Eine perfekte Vorstellung boten die beiden Brüder Simon und Marco Groß, die jeweils in ihrer Altersklasse Jugend 16 und Jugend II den Sieg im Einzel und einen zweiten Platz im Sprint erkämpften.
Frederic Plützer erkämpfte im Einzel in der Jugend 17 mit Rang 3 ebenfalls einen Stockerlplatz, im Sprint erreichte er den guten 10. Platz. Christian Hochreiter erreichte mit sehr guten Laufleistungen im Einzelwettkampf den 7. und
im Sprint den 12. Rang. Maren Lehner, das einzige Mädel aus den Ruhpoldinger Reihen, platzierte sich im starken Teilnehmerfeld auf den Rängen 24 (Einzel) und 17 (Sprint). Elisabeth Sklorz, Max Hermann und Dominic Reiter konnten krankheitsbedingt nicht an den Wettkämpfen teilnehmen. Ein ganz herzlicher Dank gilt allen ehrenamtlichen Helfern, die ein perfektes Wettkampfwochenende so kurz vor Weihnachten ermöglicht haben. Zu den Ergebnislisten geht es hier.Hier noch ein Bericht vom TS-Tagblatt

Weihnachtsfeier

Am 14.12.13 haben die Abteilungen Skilanglauf, Alpin und Biathlon ihre jährliche Weihnachtsfeier im Cafe Biathlon durchgeführt.Nach bangen Warten kam der Nikolaus mit seinen finsteren Gehilfen am Abend vorbei und wollte nach dem Rechten schauen. Alle Kinder warteten ob er etwas Gutes mitbringt oder die große Menge an Krampussen nicht doch mit der Rute zur Mahnung rufen.
Die Trainingsgruppen der einzelnen Abteilungen wurden der Reihe nach aufgerufen und lauschten, was Ihnen der Nikolaus zu sagen hatte. Einige mussten dennoch zittern, da sie im vergangen Jahr wohl doch nicht ganz so brav beim Training waren oder sich anderen Dingen gewidmet hatten. Nur selten mussten die Krampusse zur Rute greifen. Alle Sportler gelobten zum Abschluss Besserung und gute Mitarbeit im Training für die kommende Saison.Ein großer Dank gilt den Eltern, die für die Verpflegung der Kinder sorgten.MR

Bayerncup in Kaltenbrunn

Lisa Gastager auf Platz 3 und Emilie Haßlberger auf Platz 6.Zum Bayerncup Biathlon machten sich unsere Schüler-Biathleten auf den Weg nach Kaltenbrunn. Im schattigen Stadion im Skigau Werdenfels galt es, ein „Einzelrennen mit Technikelementen“ zu absolvieren.Unsere zwei Neuzugänge, Bernhard Schmid und Emilie Haßlberger, waren vor Ihrem 1. Biathlonrennen doch etwas nervöser als unsere „alten Hasen“. Aber trotz aller Nervosität gelang Benni in der Schülerklasse 14 nach 4 Schieß-einlagen ein beachtlicher 3. Platz. Diese Klasse war mit 12 Sportlern besetzt und auch die Strecke über 7,5 km hatte es in sich. Emilie hatte es in der ebenfalls mit 12 Sportlerinnen besetzten Schülerklasse 15 nicht einfacher, kam aber (nach 4 Schießfehlern) auf einen sehr guten 6. Platz.Unsere Jungs der Schülerklasse 15 mußten ebenso 2 Liegend- und 2 Stehendschießeinlagen und eine Strecke von 7,5 km absolvieren. Ein hervorragendes Rennen lief Christoph Müller, der diese Klasse mit 0 Fehlern am Schießstand souverän für sich entschied. Lucas Lechner kam mit 5 Fehler auf Platz 4 und Florian Schweiger (5 Fehler) auf Platz 5. Aufs Podest lief in der Klasse Schülerinnen 15 Lisa Gastager, sie erreichte mit 3 Fehlern den 3. Platz.Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Saisonstart!S.S.

SC Ruhpolding auf Facebook

Rechtzeitig vor Beginn der neuen Wintersaison hat auch der SC Ruhpolding eine eigene Facebook Seite. Es wäre schön, wenn alle Aktiven und Trainer ihre Bilder und Erlebnisse auf dieser Seite posten könnten.

1. JOKA Jugendpokal/Nordcup von in Oberhof

Mit einer sehr kleinen Abordnung von nur drei Sportlern nahmen die Jugend-Nachwuchsbiathleten des Skiclub Ruhpolding von 03. – 06. Oktober beim Nordcup in Oberhof teil. Für die Nachwuchsathleten Elisabeth Sklorz, Maren Lehner und Simon Groß war dieses Event quasi eine „Feuertaufe“, ihre ersten Biathlon-Wettkämpfe mit Kleinkaliber-Gewehr.
Der Nordcup ist die einzige Sommerveranstaltung der Jugendbiathleten, deren Ergebnisse aber in die Punktewertung der Winterwettbewerbe einfließen. Er setzt sich zusammen aus einem Ruhe-Leistungsschießen, einem Einzelwettkampf in klassischer Technik, einem Crosslauf-Biathlonwettkampf und einem abschließenden Skirollerwettbewerb ohne Schießübung in freier Technik.Simon Groß konnte in der Klasse Jugend 16 an seine Erfolge im Schülerbereich anknüpfen und beendete das Wochenende mit einem großartigen zweiten Gesamtplatz. Die Mädels, die ebenfalls in der J 16 starteten, boten ebenfalls eine solide Leistung, wobei Elisabeth Sklorz trotz widriger Windverhältnisse beim Leistungsschießen sogar einmal den Sprung in die Top Ten schaffte.Ruhe-Leistungsschießen
4. Simon Groß, 10. Elisabeth Sklorz, 24. Maren Lehner

Biathlon Einzelwettkampf Klassische Technik
4. Simon Groß, 12. Elisabeth Sklorz, 24. Maren Lehner

Crosslauf-Massenstart unter Staffelbedingungen
4. Simon Groß, 15. Elisabeth Sklorz, 22. Maren Lehner

Langlauf-Einzelwettkampf
3. Simon Groß, 17. Maren Lehner, 18. Elisabeth Sklorz

Pokal-Zwischenwertung
2. Simon Groß, 12. Elisabeth Sklorz, 26. Maren Lehner

Krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten Frederic Plützer, Max Herrmann, Marco Groß, Christian Hochreiter und Dominic Reiter.

Ergebnislisten
Ergebnisliste_13_10_03_Pokalpunkte [69 KB]
Ergebnisliste_13_10_04_Pokalpunkte [68 KB]
Ergebnisliste_13_10_05_Pokalpunkte [63 KB]
Ergebnisliste_13_10_06 [63 KB]
Pokal-Wertung [22 KB]

1. Deutscher Schülercup 2013-14

 Christoph Müller beim Schieß-Wettbewerb
Zum 1. Deutschen Schülercup der Saison 2013/2014 fuhren unser Schüler-Biathleten mit ihren Trainern Alexandra Grießenböck, Engelbert Sklorz (beide SC Ruhpolding) und Manfred Krammer (TSV Siegsdorf) nach Buntenbock, Clausthal-Zellerfeld.
Dort mussten unsere Sportler und Sportlerinnen am Freitag ein RWS-Leistungsschießen, am Samstag ein Verfolgungsrennen auf Rollern und zum Abschluss am Sonntag ein Massenstartennen in Form eines Crosslaufes, natürlich mit Schießeinlage, absolvieren.Ergebnisse vom RWS-Schießen:Schüler 15 männlich: 5. Christoph Müller; 6. Platz Lucas Lechner, 19. Platz Florian Schweiger, 26. Platz Florian Mortier; Schüler 15 weiblich: 21. Platz Lisa Gastager, 27. Platz Emelie HaßlbergerDie Schießergebnisse wurden umgerechnet (pro Ring 3 Sekunden) – und so ergab sich nach dem Verfolgungs-Rollerrennen folgendes Ergebnis:Schüler 15 männlich: 3. Christoph Müller, 12. Platz Florian Schweiger, 22. Platz Florian Mortier; (Lucas Lechner hatte leider Pech mit seinen Skirollern, die ausgelost zugeteilt wurden und musste das Rennen nach 2 Stürzen abbrechen!); Schüler 15 weiblich:
17. Platz Lisa Gastager, 22. Platz Emelie HaßlbergerErgebnisse vom Massenstart-Cross (Komplex):Schüler 15 männlich (4km): 2. Platz Florian Schweiger, 5. Platz Christoph Müller; 9. Platz Florian Mortier, 14. Platz Lucas Lechner; Schüler 15 weiblich (4 km): 12. Platz Lisa Gastager, 21. Platz Emelie HaßlbergerTolle Ergebnisse an einem anstrengenden Wochenende – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
Bayerncup Fichtelberg Neubau
Zum 2. Bayerncup der Saison 2013/2014 machten sich am vergangenen Wochenende unsere Biathleten der Schülerklassen 14-15 auf dem Weg nach Neubau im Fichtelgebirge. Unsere Sportler wurden wieder bestens betreut und unterstützt von Ihren Trainern Alexandra Grießenböck und Engelbert Sklorz.Am Samstag musste ein RWS-Schießen absolviert werden, am Nachmittag stand ein Berglauf auf dem Programm; der Sonntag startete wieder mit einem RWS-Schießen und anschließend wurde ein Massenstartsprint (Komplex) durchgeführt.Ergebnisse vom RWS-Schießen am Samstag und Sonntag:Schüler 14 männlich : 5. Platz Bernhard Schmid; Schüler 15 männlich: 2. Platz Christoph Müller, 5. Platz Florian Schweiger, 6. Platz Lucas Lechner, 9. Platz Florian Mortier; Schüler 15 weiblich: 7. Platz Lisa Gastager, 8. Platz Emelie HaßlbergerErgebnisse vom Berglauf:Schüler 14 männlich (4 km) : 11. Platz Bernhard Schmid in 25:48,6;
Die Schülerklasse 15 männlich (4 km) war in der Hand der Ruhpoldinger ! Platz 1 ging an Florian Schweiger (21:23,6), Platz 2 an Florian Mortier (21:28,1), Platz 3 an Christoph Müller (21:41,7) und Platz 4 an Lucas Lechner (21:45,5). Bei den Mädchen der Schülerklasse 15 kam auf Platz 6 Emelie Haßlberger in 26:47,1 und Lisa Gastager erreichte Platz 7 in 29:26,8Ergebnisse vom Massenstart:Schüler 14 männlich(4 km) liegend/stehend: 10. Platz Bernhard Schmid 1/3, 21:07,9;
Schülerklasse 15 männlich (5 km) liegend/stehend: 2.Platz an Florian Schweiger 0/2 in 19:28,9; 3. Platz Christoph Müller 0/2 in 19:46,8; Platz 4 Florian Mortier 2/0 in 19:56,0; Platz 6 an Lucas Lechner 1/2 in 21:06,0; 9; Bei den Mädchen der Schülerklasse 15 (5 km) liegend/stehend kam Lisa Gastager auf Platz 3 in 23:43,6, 0/0; 5. Platz Emelie Haßlberger in 25:13,3, 1/4 .Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Ergebnissen!Die Ergebnisse im Einzelnen:RWS – CUP – Schießen [664 KB]Massenstart [615 KB]Berglauf [328 KB]Foto: S. Schweiger

Siegerehrung der S 15: v.l. 2. Platz Florian Mortier, 1. Platz Florian Schweiger, 3. Platz Christoph Müller und 4. Platz Lucas Lechner

Bayerncup

Dass Biathlon nicht nur aus Langlaufen und Schießen besteht bewies unsere Schülermannschaft am vergangenen Sonntag in der Chiemgau Arena – hier wurde der 1. Bayerncup der Saison 2013/2014 ausgetragen.
Bei sommerlichen Temperaturen startete der Wettkampf mit einem 3000m Lauf im Waldstadion.
Emilie Haßlberger erreichte das Ziel nach 13:39,0 Min., Lisa Gastager benötigte 14:08,0 Min. Bei den Jungs absolvierte Florian Schweiger die 3000m Strecke in 10:53,0, gefolgt von Christoph Müller (10:55,0), Florian Mortier (11,08,0), Lucas Lechner (11:26,0) und Bernhard Schmid (12:17,0).Weiter gings in der Chiemgau – Arena. Die Verantworlichen des SC Ruhpolding mit Ihren freiwilligen Helfern errichten weitere Stationen – RWS-Ringeschießen, Seilspringen, Sit ups, Seitstütz, Rückenhalten und Kastenlauf standen auf dem Programm. Konzentration, Ausdauer, Geschicklichkeit und Durchhaltevermögen war angesagt!
In der Gesamtwertung der Schülerklasse 14 kam Bernhard Schmid auf Platz 5, Florian Schweiger (Schülerklasse 15) erreichte Platz 3, Christoph Müller Platz 4, Lucas Lechner Platz 6 und Florian Mortier Platz 11.

Emilie Haßlberger belegte bei den Schülerinnen 15 Platz 4, gefolgt von Lisa Gastager auf Platz 5!
Herzlichen Glückwunsch zu diesem erfolgreichen Saisonstart!

Florian (Mitte) und Christoph (links) bei der Siegerehrung des Sprintrennens.

Sieg für Marco Groß beim DP in Notschrei

Einen tollen Saisonabschluss erlebten die Ruhpoldinger Biathleten beim letzten Deutschlandpokal am 09. und 10.03.2013 in Notschrei im Schwarzwald. Zwei Stockerlplätze und sechs Top-Ten-Platzierungen bildeten den schönen Abschluss einer anstrengenden Saison.
Am Samstag stand zunächst ein Sprintwettkampf auf dem Programm, bei dem Frederic Plützer den hervorragenden 2. Platz erkämpfte. Nur drei Sekunden am Podest vorbei erreichte Maxi Weiß den vierten Rang und mit Marco Groß, Christian Hochreiter und Tobi Lechner schafften es gleich drei Ruhpoldinger in die Top Ten der Jugend II.
Der Massenstartwettkampf auf den sehr schweren Strecken im Nordic Center Notschrei stellte am Sonntag noch einmal für alle Teilnehmer eine große Herausforderung dar, zumal leichter Schneefall die Bedingungen nicht unbedingt verbesserte. Marco Groß konnte sich mit nur drei Schießfehlern gegen die starken Konkurrenten durchsetzen und schaffte es so zum ersten Mal in dieser Saison ganz nach oben auf’s Stockerl. Herzlichen Glückwunsch! Auch Tobi Lechner lieferte ein gutes Rennen ab und erreichte seine zweite Top-Ten-Platzierung dieser Saison. Frederic Plützer verpasste den dritten Podestplatz mit sieben Sekunden Rückstand nur knapp.
In der Pokalwertung konnte Frederic Plützer seinen hervorragenden dritten Rang gut behaupten, Maxi Weiß beendete die Saison auf dem guten 9. Rang. Bei der Jugend II erreichten Marco Groß, Dominic Reiter und Christian Hochreiter die Plätze 8 bis 10 und sind damit in den deutschen Top Ten der Jahrgänge 1994 und 1995 sehr gut vertreten.
Zum Abschluss dieser erfolgreichen Saison gilt unser Dank vor allem dem tollen Trainerteam – allen voran Tobi Reiter – der bei seinem unermüdlichen Einsatz um den Nachwuchs von Franz Lankes, Roland Biermaier, Kristian Mehringer und Herbert Zauner tatkräftig unterstützt wird. Ein herzliches Vergelts Gott geht an dieser Stelle auch an unseren Cheftechniker Christian Hochreiter mit seinem bewährten Team Franz Lankes, Harti Laube, Tom Kellerer und Rudi Schrötter, die unermüdlich und mit großem Einsatz daran arbeiten, den Sportlern immer das beste Material mit in die Loipe zu geben.
Ergebnisse Sprintwettkampf: J 16 m: 2. Frederic Plützer, J 17 m: 4. Maxi Weiß, J II m: 5. Marco Groß, 7. Christian Hochreiter, 10. Tobi Lechner, 20. Max Herrmann
Ergebnisse Massenstart: J 16 m: 4. Frederic Plützer, J 17 m: 12. Maxi Weiß, J II m: 1. Marco Groß, 9. Tobi Lechner, 15. Christian Hochreiter, 16. Max Herrmann
Endstand Pokalwertung nach 13 Wettkämpfen: J 16 m. 3. Frederic Plützer, J 17 m: 9. Maxi Weiß, J II m: 8. Marco Groß, 9. Dominic Reiter, 10. Christian Hochreiter, 21. Tobi Lechner, 23. Max Herrmann

Detaillierte Ergebnisse unter www.skiclub-todtnau.de

Max Herrmann erfolgreich beim Alpencup

Einen Ausflug ins benachbarte Hochfilzen unternahm am vergangenen Wochenende der Ruhpoldinger Nachwuchsbiathlet Max Herrmann. Er bestritt einen Sprint- sowie einen Verfolgungswettkampf im Rahmen des Biathlon Alpencups, an dem insgesamt sieben Nationen teilgenommen haben. Dabei erreichte Max im Sprint den hervorragenden 9. Rang in seiner Alterklasse und konnte diese Platzierung auch im darauffolgenden Verfolgungswettkampf erfolgreich verteidigen. Herzlichen Glückwunsch!

Deutsche Meisterschaften der Nachwuchsbiathleten
Zum Saisonhöhepunkt, den Deutschen Biathlon Jugend- und Juniorenmeisterschaften, reisten die Ruhpoldinger Nachwuchsbiathleten an den Arber.
Auf einer der schwierigsten Strecken in der Deutschlandpokal-Serie richtete der WSV Grafenau am Freitag zunächst einen Einzelwettkampf aus. Bei guten Wetterbedingungen hatten leider alle Ruhpoldinger mit Problemen am Schießstand zu kämpfen. Beim Sprintwettkampf am nächsten Tag schafften es Frederic Plützer, Christian Hochreiter und Marco Groß mit guten Laufleistungen in die Top Ten. Bei den abschließenden Titelkämpfen der Landesverbandsstaffeln schrammten die Ruhpoldinger Athleten leider knapp an den Podestplätzen vorbei.
Ergebnisse Einzelwettkampf: J 16 m: 12. Frederic Plützer, J 17 m: 14. Maxi Weiß, J18/19 m: 13. Christian Hochreiter, 14. Tobi Lechner, 16. Marco Groß
Ergebnisse Sprintwettkampf: J 16 m: 7. Frederic Plützer, J 17 m: 17. Maxi Weiß, J 18/19 m: 5. Christian Hochreiter, 9. Marco Groß, 14. Tobi Lechner
Ergebnisse Staffelwettkampf: J 16 /17 m: 4. BSV III mit Frederic Plützer, 8. BSV IV mit Maxi Weiß, J 18/19 – Junioren m: 6. BSV III mit Marco Groß und Christian Hochreiter, 8. BSV V mit Tobi Lechner
Pokalwertung nach elf Wettkämpfen: J 16 m: 3. Frederic Plützer, J 17 m: 9. Maxi Weiß, J 18/19 m: 7. Dominic Reiter, 8. Marco Groß, 10. Christian Hochreiter, 22. Tobi Lechner, 24. Maxi Herrmann

Detaillierte Ergebnisse unter www.wsv-grafenau.de.

Dominic Reiter gewinnt Gold und Silber bei EYOW

Die Stadt Brasov in den rumänischen Karpaten war in diesem Jahr von 16. bis 22. Februar der Austragungsort für das European Youth Olympic Winter Festival, kurz EYOWF, das alle zwei Jahre stattfindet. Vom Skiclub Ruhpolding konnten sich Marco Groß und Dominic Reiter für die Teilnahme qualifizieren, wobei insgesamt nur vier Biathleten aus Deutschland nominiert wurden. Die Veranstaltung war für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis – angefangen bei der großartigen Eröffnungsfeier mit Entzünden des olympischen Feuers bis hin zu perfekt organisierten Wettkämpfen und engen Kontakten mit den Sportlern aus insgesamt 46 teilnehmenden Nationen.
Für Dominic Reiter passte dann auch beim ersten Wettkampf, einem Einzelrennen über 12,5 km, alles perfekt zusammen und er erkämpfte mit nur einem Schießfehler und fast zwei Minuten Vorsprung vor einem französischen Biathleten die Goldmedaille. Nicht ganz so gut erging es leider Marco Groß, der mit acht Schießfehlern zu viel Zeitabzug hinnehmen musste und schließlich Platz 30 unter 77 Startern belegte.
Nach einem Tag Pause stand ein Sprintwettkampf auf dem Programm, bei dem die beiden Ruhpoldinger leider nicht ihre selbst gesteckten Erwartungen erfüllen konnten. Marco Groß ging mit zwei, Dominic Reiter mit drei Schießfehlern durch das Rennen und beide mussten letztendlich läuferisch der schweren Streckenführung Tribut zollen. In dem starken Teilnehmerfeld belegte Marco am Ende den guten 13. Platz, Dominic landete auf Rang 15.
Am Freitag stand zum Abschluss der Biathlon-Wettkämpfe noch eine Mixed-Staffel auf dem Programm, für die Dominic Reiter als dritter Läufer nominiert wurde. Startläuferin des Deutschen Quartetts war Marion Deigentesch vom SV Oberteisendorf, die ebenfalls Einzel-Gold gewann, gefolgt von Anna Weidel aus Kiefersfelden sowie Lars-Erik Weick aus Oberhof als Schlussläufer. Trotz jeweils einer Strafrunde von Anna und Lars-Erik erkämpfte sich die das deutsche Team die Silbermedaille mit nur 1,5 Sekunden Rückstand auf die Sieger aus der Ukraine.
Detaillierte Informationen unter www.eyowf2013.ro

Stockerlplatz für Maxi Weiß beim DP in Altenberg

Der fünfte Wettbewerb zum Biathlon Deutschlandpokal fand in der Sparkassen-Arena in Altenberg im Erzgebirge statt.
Auf der sehr anspruchsvollen Strecke musste der deutsche Biathlonnachwuchs am vergangenen Samstag zunächst einen Sprintwettkampf absolvieren. Am besten aus der Ruhpoldinger Garde gelang dies Frederic Plützer und Christian Hochreiter, die mit zwei vierten Plätzen ganz knapp am Siegerpodest vorbeiliefen. Am Sonntag musste die Wettkampfjury auf Grund von dichtem Nebel, der einen regulären Schießwettkampf nicht zuließ, kurzfristig das Programm ändern und einen Langlaufwettbewerb durchführen. So hatten die Athleten nach einem Massenstart – ohne Waffe – die 7,5 km bzw. 10 km lange Strecke zu bewältigen. Maxi Weiß lieferte ein hervorragendes Rennen ab und schaffte den Sprung auf den 3. Podestplatz.

Ergebnisse Sprintwettkampf
J 16 m: 4. Frederic Plützer, J 17 m: 10. Maxi Weiß, J II m: 4. Christian Hochreiter, 15. Max Herrmann, 16. Tobi Lechner

Ergebnisse Massenstart
J 16 m: 8. Frederic Plützer, J 17 m: 3. Maxi Weiß, J II m: 10. Christian Hochreiter, 13. Tobi Lechner, 16. Max Herrmann

Pokalwertung nach 9 Wettbewerben:
J 16 m: 3. Frederic Plützer, J 17 m: 7. Maxi Weiß, J II m: 3. Dominic Reiter, 8. Marco Groß, 11. Christian Hochreiter, 22. Max Herrmann, 25. Tobi Lechner
Detaillierte Ergebnisse unter www.ssv-altenberg.de.

Frederic Plützer siegt beim DP in Oberhof

Eine volle Dosis des berühmt-berüchtigten Oberhofer Wetters bekamen die Ruhpoldinger Biathleten beim Deutschlandpokal am 26. und 27. Januar ab. Viel Nebel und noch mehr Wind machten die Schießübungen zum Lotteriespiel. Aber der hochmotivierte Ruhpoldinger Nachwuchs ließ sich davon natürlich nicht unterkriegen und erkämpfte auf der schwierigen Strecke zwei Stockerl- und einige Top-Ten-Platzierungen.
Frederic Plützer konnte seine guten Leistungen der letzten Wochen noch steigern und setzte sich beim Sprintwettkampf gegen sämtliche Mitstreiter durch. Auch Dominic Reiter bewies seine gute Form und schaffte im Sprint den Sprung auf den 3. Podestplatz. Im Massenstart am Sonntag ließen sich Christian Hochreiter und Marco Groß durch ihre schwierigen Schießübungen nicht aus der Ruhe bringen und erkämpften mit einer tollen Laufleistung die Plätze 5 und 6.
Ergebnisse Sprint: J 16 m: 1. Frederic Plützer, J 17 m: 10. Maxi Weiß, J 18/19 m: 3. Dominic Reiter, 9. Christian Hochreiter, 12. Marco Groß, 18. Max Herrmann
Ergebnisse Massenstart: J 16 m: 12. Frederic Plützer, J 17 m: 12. Maxi Weiß, J 18/19 m: 5. Marco Groß, 6. Christian Hochreiter, 8. Dominic Reiter, 15. Max Herrmann
Pokalwertung nach sieben Wettkämpfen: J 16 m: 2. Frederic Plützer, J 17 m: 7. Maxi Weiß, J 18/19 m: 4. Dominic Reiter, 8. Marco Groß, 12. Christian Hochreiter, 23. Max Herrmann, 25. Tobi Lechner
Detaillierte Ergebnisse unter www.biathlon-frankenhain.de.

Top-Platzierungen für Ruhpoldinger Biathleten

Die Ruhpoldinger Nachwuchsbiathleten konnte beim 2. Deutschlandpokal am 05. und 06. Januar in Kaltenbrunn tolle Erfolge feiern.
Bei Dauerregen mussten sich die Teilnehmer am Samstag dem Sprintwettkampf in einer nassen und tiefen Spur stellen. Frederic Plützer, der jüngste Ruhpoldiner Teilnehmer, bewies erneut seine gute Form und erkämpfte den hervorragenden 2. Platz. Maxi Weiß schaffte es in seiner Klasse trotz vier Schießfehlern noch auf den 10. Rang. Einen tollen Wettkampf zeigten Dominic Reiter und Marco Groß, die mit jeweils nur einem Schießfehler im starken Teilnehmerfeld der Jugend II die ersten beiden Plätze belegen konnten. Christian Hochreiter erkämpfte mit drei Schießfehlern den guten 10. Rang. Tobi Lechner und Max Herrmann konnten krankheitsbedingt nicht mit nach Kaltenbrunn fahren.
Der zweite Wettkampftag brachte besseres Wetter ohne Niederschläge und ein spannendes Verfolgungsrennen. Auch hier schaffte es Frederic Plützer mit souveräner Laufleistung – getroffen haben die anderen auch nicht – wieder auf Podium und belegte den 3. Platz. Auch Maxi Weiß hatte seinen hervorragenden 5. Platz nicht unbedingt den Schießleistungen zu verdanken. Dominic Reiter konnte in der Jugend II seine guten Leistungen vom Vortag wiederholen und erkämpfte Rang 2, Christian Hochreiter mit einem tollen Schießergebnis und steigender Laufform den 6. Platz. Marco Groß kam trotz seiner insgesamt sieben Fehler noch auf Rang 10.

Gesamtwertung Deutschlandpokal – Zwischenstand nach 5 Wettkämpfen:
J 16 m: 2. Ferderic Plützer, J 17 m: 5. Maxi Weiß, Jugend II m: 3. Dominic Reiter, 7. Marco Groß, 12. Christian Hochreiter, 24. Tobi Lechner, 26. Max Herrmann

Detaillierte Ergebnislisten unter www.skigau-werdenfels.de.

DP mit Verleihung des Theo Merkel Preises

Am letzten Wochenende vor Weihnachten durfte der Skiclub Ruhpolding den ersten Deutschlandpokal der Biathleten in diesem Winter ausrichten.
Anlässlich des 10. Todestages vom jahrzehntelangen Förderer und Unterstützer des Skiclubs, Ehrenmitglied Theo Merkel, stand dieses Wettkampfwochenende auch ganz unter dem Motto des Theo-Merkel-Gedächtnispreises. Bei guten Loipen- und nicht ganz so guten Wetterbedingungen kämpften 181 Teilnehmer in einem Sprint- und einem Sprintwettkampf unter Staffelbedingungen um die begehrten Podestplätze. Namhafte Teilnehmerinnen wie Evi Sachenbacher-Stehle und Katrin Lang gaben der Veranstaltung einen zusätzlichen Reiz.
Die Lokalmatadoren des Skiclubs konnten sich in dem starken Teilnehmerfeld gut behaupten. Frederic Plützer schaffte es nach einem 10. Platz im Sprint am zweiten Wettkampftag auf’s Stockerl und erreichte den hervorragenden 2. Platz. Auch Maxi Weiß erwischte am Sonntag die bessere Form und verpasste das Podest mit seinem 4. Rang nur knapp. Eine souveräne Leistung zeigte Dominic Reiter, der sich in der Konkurrenz der Jahrgänge 18 und 19 mit den Plätzen 6. und 5. sehr gut behaupten konnte.
Den Theo-Merkel-Wanderpreis erhielten nach Erreichen der besten Gesamtzeit beider Wettkampftage Evi Sachenbacher-Stehle und Roman Rees aus den Händen von Erika Merkel.

Ergebnisse Sprint 22.12.2012
J 16 m: 10. Frederic Plützer, J 17 m: 16. Maxi Weiß, Jugend II m: 6. Dominic Reiter, 11. Marco Groß, 19. Tobi Lechner, 21. Christian Hochreiter, 24. Max Herrmann

Ergebnisse Sprint unter Staffelbedingungen 23.12.2012
J 16 m: 2. Frederic Plützer, J 17 m: 4. Maxi Weiß, Jugend II m: 5. Dominic Reiter, 10. Marco Groß, 19. Tobi Lechner, 22. Max Herrmann

Gesamtwertung Deutschlandpokal nach 3 Wettbewerben:
J 16 m: 2. Frederic Plützer, J 17 m: 5. Maxi Weiß, Jugend II m: 7. Dominic Reiter, 10. Marco Groß, 16. Christian Hochreiter, 24. Tobi Lechner, 25. Max Herrmann

Sieg für Maxi Weiß beim Alpencup in Obertilliach

Am 15. und 16. Dezember 2012 gaben die Ruhpoldinger Biathleten ihren Einstand auf Schnee im malerischen Dorf Obertilliach in Osttirol. Ein riesiges Teilnehmerfeld mit 361 Startern aus 13 Nationen versprach ein sehr internationales Kräftemessen bei perfekten Winterbedingungen.
Im Einzelwettkampf über 12,5 km lieferte Maxi Weiß ein hervorragendes Rennen ab und konnte sich gegen 36 Konkurrenten in seiner Klasse Jugend I durchsetzen. Der Rest der Ruhpoldinger Mannschaft startete in der Juniorenklasse gegen teilweise wesentlich ältere Konkurrenten. Sie mussten auch erstmals einen Wettkampf über eine 15 km lange Strecke bewältigen. Mit einem hervorragenden 12. Platz bewältigte Marco Groß diese Aufgabe sehr gut, und auch Dominic Reiter konnte mit seinem 17. Rang bei 75 Startern sehr zufrieden sein. Nicht ganz so gut lief es bei Christian Hochreiter, der im internationalen Klassement den 39. Platz erreichte und Max Herrmann mit Platz 71. Die Auswertung der Leistungen innerhalb der nationalen Mitstreiter brachte folgende Ergebnisse: 6. Marco Groß, 8. Dominic Reiter, 16. Christian Hochreiter, 21. Tobi Lechner, 28. Max Herrmann.

Beim Sprintwettkampf am nächsten Tag schaffte es Maxi Weiß mit einem hervorragenden Rennen wieder auf’s Stockerl und erreichte den 3. Platz, sowohl in der internationalen als auch in der nationalen Wertung. Bei den Junioren belegte Dominic Reiter mit Rang 24 die beste Ruhpoldinger Platzierung, gefolgt von Tobi Lechner auf Platz 46. Christian Hochreiter erkämpfte den 48., Marco Groß den 49. und Max Herrmann den 80. Rang. Die Auswertung der nationalen Platzierungen brachte folgendes Ergebnis: 13. Dominic Reiter, 18. Tobi Lechner, 19. Christian Hochreiter, 20. Marco Groß.

Detaillierte Ergebnisse unter www.biathlon-obertilliach.com.

Nordcup Willingen

Lange hat die Ruhpoldinger Biathlonjugend darauf hingefiebert, und am vergangenen Mittwoch gings endlich los: vier Busse vom Stützpunkt Ruhpolding machten sich auf nach Hessen, um in Willingen beim Nordcup die ersten Biathlon-Wettkämpfe der neuen Saison zu bestreiten. Leider haben unsere Sportler das schöne Wetter in Ruhpolding gelassen und mussten sich an drei von den vier Wettkampftagen nicht nur mit der Konkurrenz, sondern auch mit Regenmassen und Sturm messen.
Am ersten Tag stand ein Rollerwettkampf in der klassischen Technik ohne Schießübung auf dem Programm, bei dem die Ruhpoldinger mit Top-Ergebnissen aufwarten konnten. Der Einzellauf war leider – nicht zuletzt auf Grund der schwierigen Wetterbedingungen – mit vielen Schießfehlern belastet und auch auf der Strecke lief es nicht ganz so rund. Die starken Windböen beim Leistungsschießen am Samstag bedeuteten eine besondere Herausforderung für jeden einzelnen, wobei trotz zahlreicher Fehler, von denen auch die anderen Teilnehmer nicht verschont blieben, Maxi Weiß und Dominic Reiter noch den Sprung aufs Podium schafften. Eine hervorragende Leistung zeigte Christian Hochreiter beim Crosslauf am Sonntag – der verdiente erste Platz verhalf ihm auch zum Sprung auf Rang zwei der Nordcup-Gesamtwertung. Maxi Weiß, der bei jedem Wettkampf konstant gute Leistungen zeigte, konnte das Wochenende als Bester seines Jahrgangs beenden – Herzlichen Glückwunsch! Maxi und Christian haben sich damit bereits eine gute Ausgangsposition für den Deutschlandpokal erkämpft, da das Gesamtergebnis des Nordcups in die Wertung einfließt. Einen tollen Start in das Kleinkalibergeschäft hatte auch Frederic Plützer, der sich mit dem vierten Platz in der Gesamtwertung in der starken Konkurrenz sehr gut behaupten konnte.

Ergebnisse Rollerwettkampf klassisch, 04.10.2012
J 16 m: 4. Frederic Plützer
J 17 m: 4. Maxi Weiß
J 18 m: 3. Dominic Reiter, 4. Marco Groß, 5. Christian Hochreiter, 19. Max Hermann
Ergebnisse Einzellauf, 05.10.2012
J 16 m: 14. Frederic Plützer
J 17 m: 7. Maxi Weiß
J 18 m: 8. Dominic Reiter, 10. Christian Hochreiter, 13. Marco Groß, 20. Max Hermann
Ergebnisse Schießwettkampf, 06.10.2012
J 16 m: 4. Frederic Plützer
J 17 m: 3. Maxi Weiß
J 18 m: 3. Dominic Reiter, 5. Max Hermann, 7. Christian Hochreiter, 9. Marco Groß
Ergebnisse Sprint-Crosslauf, 07.10.2012
J 16 m: 7. Frederic Plützer
J 17 m: 5. Maxi Weiß
J 18 m: 1. Christian Hochreiter, 10. Dominic Reiter, 11. Marco Groß
Gesamtwertung Nordcup
J 16 m: 4. Frederic Plützer
J 17 m: 1. Maxi Weiß
J 18 m: 2. Christian Hochreiter, 5. Dominic Reiter, 7. Marco Groß, 20. Max Hermann

Detaillierte Ergebnisse unter www.weltcup-willingen.de.


Langlauf

Der Skilanglauf wurde schon vor über 100 Jahre in Ruhpolding betrieben. In keiner anderen Disziplin wurden so viele Nachwuchstalente im SC Ruhpolding gefördert wie im Skilanglauf. Kein Wunder, ist doch der Skilanglauf unbedingte Grundlage für den Biathlonsport. Erfolgreiche Langläufer gehörten immer schon zum Bild Ruhpoldings. Olympia- und WM Teilnehmer konnte der SC Ruhpolding in seiner langen Geschichte immer wieder stellen. Georg von Kaufmann, Hans Speckbacher, Toni Zeller, Herbert Steinbeißer, Theo Merkel, Herbert Fritzenwenger jun. und Georg Fischer, sie alle nahmen an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften im Skilanglauf für den SC Ruhpolding teil.
Die Abteilung Skilanglauf ist nach wie vor sehr erfolgreich in der Grundausbildung unseres Skinachwuchses und wird uns auch zukünftig noch viel Freude bereiten.

Biathlon

Die Sportart mit Zukunft

Der Biathlonsport wird in Ruhpolding seit ca. 50 Jahren ernsthaft betrieben. Am Anfang war es der unvergessliche Theo Merkel, der vom Langlauf zum Biathlon wechselte und erstmals 1966 an Biathlon Weltmeisterschaften teilnahm. Sein Bruder Hubert nahm 1968 an der Biathlon WM in Altenberg teil. Eine Trainingsstätte für Biathlon gab es zur damaligen Zeit noch nicht. Erst als Franz Schneider sen. 1966 1. Vorsitzender wurde, war der Weg frei um sich an die Planung eines Biathlonstadions zu machen. Mit Austragung der ersten int. Biathlonwettkämpfe am Maurerhals konnte man Erfahrungen sammeln. 1972 wurde das Biathlon Leistungszentrum am Zirmberg erstmals geplant. Aus dem Biathlonstadion Ruhpolding, das 1976 eröffnet wurde, wurde die Chiemgau Arena. Mit ihr steht heute dem Biathlonsport eines der modernsten Biathlonstadien der Welt zur Verfügung.

Dank dem unermüdlichen Einsatz von Männern und Frauen wie Theo und Hubert Merkel, Herbert Steinbeißer, Franz Schneider, Alois Auer, Leonhard Schmucker, Hans Pichler, Helmut Lippert, Brigitte Bentele, Erika Fritzenwenger, Herbert Fritzenwenger sen., Herbert Fritzenwenger jun. und Engelbert Schweiger sowie den jeweiligen Bürgermeistern der Gemeinde Ruhpolding, Herbert Ohl, Gerhard Hallweger, Andreas Hallweger sowie den unzähligen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, entwickelte sich der Biathlonsport rasant.

Durch die hervorragenden Trainings- und Wettkampfbedingungen konnten Sportler aus der Region und des Ski Clubs zahlreiche internationale Erfolge erringen. In den Achtziger Jahren waren dies Peter Angerer (SC Hammer) , Walter Pichler, Ernst Reiter (SC Eisenärzt), Alois Reiter (TSV Siegsdorf) Herbert Fritzenwenger jun. Fritz und Georg Fischer. 1990 bis 2007 kam Ricco Groß dazu. Der gebürtige Sachse ist der erfolgreichste Sportler der je für den SC Ruhpolding an den Start gegangen ist. Bei Olympischen Winterspielen wurde Ricco Groß mit der deutschen Biathlon-Staffel zwischen 1992 und 1998 dreimal in Folge sowie 2006 Olympiasieger. In Einzelrennen gewann er zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Er ist zusammen mit Sven Fischer der erfolgreichste deutsche männliche Athlet bei Olympischen Spielen.
Ricco Groß wurde insgesamt neunmal Weltmeister. Im März 2007 beendete Ricco Groß seine sportliche Karriere.

Fritz Fischer und Ricco Groß waren mittlerweile beide als Bundestrainer sehr erfolgreich tätig. Ihren großen Erfahrungsschatz versuchen sie nun an die nächsten Generationen weiterzugeben.

Viele junge Biathletinnen und Biathleten stehen heute bereit um den SC Ruhpolding und den Chiemgau bei nationalen und internationalen Wettkämpfen zu vertreten.




     

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